Fußball Titel und Aufstieg eigentlich Tatsache

Uli Nodler
Lea Lachenmayer bleibt an diesem Wochenende ungeschlagen. Foto:                                                                    Foto: Grant Hubbs

Damen-Zweitbundesligist ESV Weil kann für die 1. Bundesliga planen. Mit den zwei Siegen an diesem Wochenende sind die Weilerinnen nur noch theoretisch vom ersten Tabellenplatz zu verdrängen. Die Meisterschaftsfeier kann kommen.

Zunächst wurde am Samstag der TTC Langstadt deutlich mit 6:1 bezwungen. Einen Tag später hielt der Tischtennisclub aus der Eisenbahnerstadt auch den bis dato ärgsten Verfolger auf Distanz. Während Fürstenfeldbruck nur noch drei Ligaspiele bestreiten kann, sind es beim ESV Weil bei sechs Punkten Vorsprung auf den TuS deren vier. Da brennt nichts mehr an, zumal an zwei der vier Begegnungen auch Spitzenspielerin Anna Hursey dabei ist

„Wir alle freuen uns riesig, dass die Mädels dem Druck standgehalten und beide Spiele gewonnen haben“, jubelte ESV-Sportchef Serge Spiess nach dem Match am Sonntag.

Die erste Auswärtshürde nahmen die Weilerinnen am Samstag locker. Beim TTC Langweid wurde klar mit 6:1 gewonnen.

Lediglich in den Doppeln ging’s eng zu. Ievgeniia Sozoniuk und Lea Lachenmayer legten gegen Anannya Basak/Ganna Farladanska mit einem 3:1-Sieg vor. Allerdings gewannen sie, nachdem es nach Sätzen 1:1 stand, jeweils erst in der Verlängerung die Durchgänge zwei und drei. Kornelija Riliskyte und Anastassiya Lavrova schwächelten wie am vergangenen Wochenende im Heimspiel gegen Dachau II. Diesmal reichte es aber nicht zum Erfolg. Veronika Matiunia und Vitalija Venckute setzten sich am Ende mit 3:2-Sätzen durch. Der letzte Durchgang wurde in der Verlängerung mit 15:13 gewonnen.

Doch dann lief es für den Spitzenreiter aus der Grenzecke wie am Schnürchen. Fünf Einzel in Folge wurde gewonnen, vier davon glatt mit 3:0-Sätzen.

Doppel: Basak/Farlandanska – Sozoniuk/Lachenmayer 5:11, 11:8, 14:16, 10:12; Matiunia/Venckute 4:11, 11:9, 8:11, 11:5, 15:13. Einzel: Matiunia – Riliskyte 2:11, 10:12, 8:11; Farladanska – Sozoniuk 7:11, 7:11, 10:12; Venckuta – Lavrova 2:11, 7:11, 10:12; Basak – Lachenmayer 3:11, 8:11, 9:11; Matiunia – Sozoniuk 11:5, 8:11, 8:11, 10:12.

Tagsdarauf beim TuS Fürstenfeldbruck präsentierten sich die Weilerinnen in den beiden Doppeln zum Beginn der Begegnung wesentlich geschmeidiger. Die Duelle wurden beide gewonnen. Riliskyte/Lavrova setzten sich mit 3:0-Sätzen gegen Milena Burandt/Stefanie Felbermeier durch, Sozoniuk/Lachenmayer gaben gegen Motysk/Nalisnikova nur einen Satz ab.

In den beiden Spitzenpartien teilten sich Gastgeber Fürstenfeldbruck die Siegpunkte. Während Sozoniuk Nalisnikoska glatt mit 3:0-Sätzen bezwang, offenbarte Riliskyte erneut, dass sie im vorderen Paarkreuz Probleme hatte. Sie hatte beim 0:3 gegen Motysk keine Chance.

Im hinteren Paarkreuz ergatterten sowohl die Heimmannschaft als auch die Grenzstädterinnen einen Punkt. Lachenmayer ließ beim 3:1-Sieg gegen Felbermeier nichts anbrennen. Und Lavrova zog gegen Vurandt knapp mit 2:3-Sätzen den Kürzeren. Und auch in der zweiten Runde teilten sich die Konkurrentinnen die Punkte. Diesmal war es Ryliskite, die den fünften Siegpunkt orderte. Sozoniak musste sich dagegen Motsyk beugen. Und dann ging’s schnell. Lea Lachenmayer, die an diesem Wochenende ungeschlagen blieb, machte mit einem 3:0 gegen Milena Burandt den zweiten Auswärtssieg an diesem Wochenende perfekt. Jetzt ist der Meistertitel nur noch Formsache.

Doppel: Burandt/Felbermeier – Riliskyte/Lavrova 6:11, 9:11, 4:11; Motysk/Nalisnikova – Sozoniuk/Lachenmayer 11:9, 7:11, 3:11, 5:11. Einzel: Motsyk – Riliskyte 11:7, 15:13, 11:8. , Nalisnikova – Sozoniuk 5:11, 3:11, 4:11; Vurandt – Lavrova 11:7, 11:6, 7:11, 4:11, 11:9; Felbermeier – Lachenmayer 11:9, 9:11, 4:11, 8:11; Motsyk – Sozoniuk 9:11, 11:9, 11:5, 11:3; Nalisnikova -Riliskyte 5:11, 7:11, 5:11; Burandt – Lachenmayer 6:11, 5:11, 4:11.

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