Seit fünf Spielen ist der FC Wittlingen nun schon ohne Niederlage. Zuletzt trotzten die Kandertäler Spitzenreiter SV Laufenburg ein 3:3-Unentschieden ab. Beim Derby in Efringen-Kirchen am Sonntag (Anstoß 15 Uhr) steht bereits die nächste schwere Aufgabe für die Di Domenico-Elf auf dem Plan.

Von Fabian Schreiner

Efringen-Kirchen. Mit namhaften Neuzugängen hat sich der FC Wittlingen vor dem Saisonstart verstärkt. Die Verantwortlichen brachten klar zum Ausdruck, dass man um den Aufstieg mitspielen wolle. Nach einem durchwachsenen Saisonstart steckten die Wittlinger erst einmal im Tabellenmittelfeld fest. Doch der FCW hat sich gefunden, und liegt nun schon auf Rang vier. Bis an die Tabellenspitze sind es aber noch sieben Punkte. Allzu viele Ausrutscher darf sich der Titelfavorit also nicht mehr erlauben, wenn er in der nächsten Saison in der Landesliga mitmischen möchte.

Coach Tiziano Di Domenico will sich im Moment allerdings nicht mit diesen Dingen beschäftigen. „Für uns geht es einfach darum, das nächste Spiel zu gewinnen“, gibt der Italiener die Richtung vor.

Enge Duelle in der Vergangenheit

Mit der aktuellen Verfassung stehen die Siegchancen mit Sicherheit nicht schlecht. Doch Spiele gegen den TuS sind immer etwas Spezielles. In der vergangenen Spielzeit setzten sich die Wittlinger in beiden Begegnungen durch. Das Halbfinale im Pokal ging jedoch an die Efringer. „In der Vergangenheit sind die Spiele immer sehr eng ausgefallen. Ich denke, so wird es auch am Sonntag sein. Die Efringer waren zuletzt gut drauf, haben jetzt aber in Wehr verloren“, weiß Di Domenico.

Nach vier Siegen am Stück ging der TuS Efringen-Kirchen in Wehr erstmals wieder als Verlierer vom Feld. Beim Kellerkind setzte es eine 1:2-Niederlage. „Das war das erste richtig schlechte Spiel von uns in dieser Saison. Wehr hat verdient gewonnen“, betont TuS-Trainer Dennis Weiss.

Nach Startschwierigkeiten hat sich seine Mannschaft aber insgesamt gefunden. Derzeit rangieren die Rebländer auf Platz neun. Mit einem Sieg würden die Schützlinge von Coach Weiss mit dem FCW gleichziehen. Die Jungs sind in der Lage, mit jeder Mannschaft in der Bezirksliga mithalten zu können. Dazu braucht es aber zu 100 Prozent Bereitschaft und Konzentration.“ Das war in Wehr nicht der Fall. „Gegen die Wittlinger müssen wir uns wieder steigern. Wir sind heiß darauf, gegen dieses Spitzenteam zu bestehen.“

Kassem-Saad droht auszufallen

Weiss kann personell nahezu aus dem vollen Schöpfen. Ob sein Gegenüber alle Mann an Bord hat, steht noch in den Sternen. Imad Kassem-Saad hat Adduktorenprobleme. Richard Lorenz ist krank.