Fußball TuS macht einen ersten Schritt

Die Oberbadische, 11.03.2018 21:14 Uhr

Ein deutliches Lebenszeichen im Abstiegskampf hat der TuS Efringen-Kirchen gesetzt. Im Kellerduell gegen den Bosporus FC Friedlingen schafften die Gastgeber einen nie gefährdeten 4:0 (2:0)-Sieg. Die Tore erzielten Jonathan Arnold, Jochen Bürgin, Simon Diodene und Fabio Hallasch.

Von Gerd Lustig

Efringen-Kirchen. Während der „Dreier“ im Rebland wieder für Hoffnung in Sachen Ligaerhalt sorgt, gehen bei Schlusslicht Bosporus so langsam die Lichter aus.

„Das war heute nur ein erster Schritt“, machte TuS-Coach Dennis Weiß trotz aller Freude über den guten Start nach der Winterpause deutlich. Denn es werde noch ein langer Weg, um von den Abstiegsplätzen wieder wegzukommen. Zumindest aber habe seine Mannschaft stark aufgespielt, habe gut kombiniert und habe mit konsequenter Defensive kaum eine Tormöglichkeit zugelassen. „Ein spielstarkes Team wie Bosporus darf man nicht ins Spiel kommen lassen, denn sonst zieht man schnell den Kürzeren“, hatte Weiß seine Elf taktisch klug eingestellt.

Von Beginn an agierte der TuS kampfstark und zielstrebig, kam schnell aus der Abwehr in die Offensive. Die schnellen Stürmer Jonathan Arnold (12.) und Jochen Bürgin (20.) nutzten dann auch die ersten Gelegenheiten und brachten ihr Team bis zur Pause mit 2:0 in Führung.

Als Gästegoalie Zico Struß beim Klärungsversuch im Strafraum in der 52. Minute gegen Simon Diodene nicht energisch genug war, nutzte der TuS-Akteur die Chance zum dritten Treffer, indem er den Ball mit der Hacke ins leere Tor beförderte. Damit war die Partie quasi entschieden. Fabio Hallasch legte in der 69. Minute noch das 4:0 nach. In der Folge wäre leicht ein deutlich höherer Sieg möglich gewesen, zumal die Gäste die Köpfe doch arg hängen ließen. Die TuS-Offensive vertändelte jedoch leichtfertig in aussichtsreichen Positionen. „Vielleicht ist ja auch besser so, dass wir nicht ganz so deutlich gewonnen haben“, nahm es Trainer Dennis sportlich gelassen.

Sichtlich bedient war hingegen Gästecoach Faik Zikolli. Es sei zwar nicht leicht gewesen, auf dem kleinen Platz, „doch meine Mannschaft kam irgendwie nie zu ihrem Spiel, wir haben kaum Torchancen kreiert.“ Ans Aufgeben denkt in Friedlingen indes keiner. „Ich kenne meine Jungs, die werden in den restlichen Spielen der Saison alles geben“, ist sich Zikolli sicher.