Auggen - Jetzt stimmen auch die Ergebnisse beim Verbandsligisten FC Auggen wieder. Die Rebländer haben ihre Aussetzer trotz guter Leistungen mit dem überzeugenden 2:1-Auswärtssieg beim Offenburger FV am vergangenen Samstag endgültig überwunden. Nun empfängt der Tabellenvierte am Sonntag den FC Waldkirch. Anpfiff ist um 14.30 Uhr. „Ein unangenehmer Gegner, den wir nicht auf die leichte Schulter nehmen dürfen“, befindet FCA-Coach Marco Schneider.

In Offenburg glänzte der FC Auggen auf der ganzen Linie. „Die Jungs haben sich auf dem großen Offenburger Platz die Lunge aus dem Leib gerannt und sind für ihren großen Aufwand belohnt worden“, freute sich Schneider.

Auf einen dichten Abwehrriegel gefasst machen

Einen ähnlich engagierten Auftritt seiner Mannschaft erwartet der Auggener Trainer auch gegen Waldkirch. Allerdings wird der eher kleine Auggener Platz dem FC Waldkirch entgegenkommen. Denn: Der Gast aus dem Elztal wird wohl in einer defensiven Grundordnung antreten. Das heißt: Die Auggener können sich auf einen dichten Abwehrriegel gefasst machen. „Sie spielen hinten ziemlich stabil“, weiß auch Marco Schneider um die Schwere der Aufgabe.

Bitter war das Ende für den Aufsteiger am vergangenen Wochenende im Heimspiel gegen den SV Kuppenheim. Da mussten die Waldkircher den einzigen Treffer der Partie in der Nachspielzeit hinnehmen.

Personell geht der FC Waldkirch in Auggen am Stock. Trainer Daniel Kreisl musste in der Heimpartie gegen Kuppenheim bereits nach elf Minuten den nach einem Zusammenprall angeschlagenen Simon Schultis durch Josip Andris ersetzen. Kurz vor dem Pausenpfiff wurde der Waldkircher Torjäger Sandro Rautenberg mit Gelb-Rot vom Platz gestellt. Rautenberg wird dem FC Waldkirch in Auggen fehlen. Ein herber Verlust für den Neuling. Rautenberg erzielte bislang sechs Tore für die Elztäler. Er wird dem FC Waldkirch nun in Auggen ebenso fehlen wie Schultis. Das gilt auch für den angeschlagenen Benedikt Dufner.

Aber auch der FCA kann übermorgen nicht in Bestbestzung antreten. Mitteld-Ass Idrissa Khan muss passen. Beim ihm ist die alte Verletzungs wieder aufgebrochen. „Ich vermute einen Muskelfaserriss. Das wird länger dauern“, so Schneider. Andreas Hein befindet sich im Aufbautraining. Vielleicht reicht es für ihn gegen Waldkircfh schon wieder für einen Platz im Kader.