Fußball Viele Chancen liegen lassen

FSV-Angreifer Sascha Strazzeri trifft in dieser Szene zum 2:1 für sein Team.Foto: Mirko Bähr Foto: Die Oberbadische

Von Mirko Bähr

Zell im Wiesental. Die Sonne knallte auf den Kunstrasen des Brühlpark-Stadions. Da kam das kühle Nass der Bewässerungsanlage für so manchen Zeitgenossen am Samstagnachmittag genau richtig. Einen kühlen Kopf mussten auch die beiden Teams bewahren, die bei gut 36 Grad aufeinandertrafen. In der Qualifikationsrunde zum SBFV-Pokal empfing der FC Zell den FSV Rheinfelden. Die Gäste durften nach dem 2:1 (1:1)-Erfolg jubeln.

Vor der Pause waren es vornehmlich die Bezirksliga-Kicker, die auf eigenem Terrain die spielerischen Akzente setzten. Die Zeller waren bissiger und trugen ihre Angriffe gewohnt ballsicher vor. Der Gast aus der Landesliga dagegen tat sich schwer. Nach vorne lief kaum etwas. Zu schnell und zu häufig wurde der Ball planlos nach vorne geschlagen.

Wenn Rheinfelden gefährlich wurde, dann mit Schüssen aus der zweiten Reihe. So wie nach fünf Minuten, als Arianit Metaj aus 20 Metern den Pfosten traf. Insgesamt kam aber zu wenig.

Die Zeller dagegen verfehlten in Person von Marius Lais kurz nach dem Anpfiff sowie nach einem Kopfball von Daniel Philipp (10.) die Führung. Die besorgte dann Dario Muto nach 34 Minuten, als er herrlich freigespielt den Ball in den Maschen unterbrachte. Eine Zeller Führung zur Pause wäre verdient gewesen. Doch Rheinfeldens Massimo De Franco lief kurz vor dem Halbzeitpfiff der zu weit aufgerückten FCZ-Abwehr auf und davon und schob die Kugel ins linke Eck.

Nach einer deutlichen Pausenansprache von FSV-Trainer Christian Jäger waren die Gäste das wachere Team. Erst prüfte Jeremy Stangl Christian Rapp im Zeller Tor, dann legte er den Ball mustergültig in den Lauf von Sascha Strazzeri, der sich gegen Lukas Ruf durchsetzte und den Ball ins lange Eck zirkelte – 1:2 (48.). Die Partie gestaltete sich in den zweiten 45 Minuten ausgeglichen.

„Das Ergebnis zur Pause war schon bitter für uns. Wir waren mehr als gleichwertig und kassieren unglücklich den Ausgleich noch kurz vor Halbzeit. Nach Wiederbeginn bekommen wir schnell das zweite Tor“, resümiert Michael Schwald, der FCZ-Coach. „Der FSV hatte dreieinhalb Chancen und machte zwei Treffer. Wir hatten dagegen die eine oder andere Möglichkeit mehr. Und weil mehr drin war, sind alle etwas enttäuscht.“ Das Problem, so Schwald, sei schlicht die Chancenverwertung gewesen.

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