Fußball Vor der Pause ganz schwach

Uli Nodler

Die Luft ist raus beim FC Auggen. Die Rebländer verloren am Samstag das drittletzte Saisonspiel vor heimischen Anhang gegen den FC Teningen verdient mit 0:3. In der Tabelle rutschten die Auggener auf den sechsten Tabellenplatz ab.

Von Uli Nodler

Auggen. Mit nunmehr 41 Zählern haben die Teninger den Klassenerhalt geschafft. Deshalb war die Freude im Lager der Gäste nach dem Schlusspfiff riesig.

„Der Auftritt in der ersten Halbzeit war indiskutabel. So schwach haben wir in dieser Saison zu Hause noch nicht gespielt“, kommentierte Sportchef Björn Giesel den Auftritt der Seinen. „Man merkte der Mannschaft an, dass es um nichts mehr ging. Da wurde mit angezogener Handbremse und mangelnder Einstellung gekickt.“

War der FC Auggen in der bisherigen Saison defensiv bestens aufgestellt, präsentierte sich am Samstag der Markgräfler Klub in der Rückwärtsbewegung von allen guten Geistern verlassen.

Kalchschmidt hat Ausgleich auf dem Fuß

So nahm das Unheil bereits in der 4. Minute seinen Lauf, als Moritz Walther den Teninger Maximilian Resch innerhalb des Strafraums von den Beinen holte. Der Gefoulte führte den Strafstoß persönlich aus, doch Keeper Kai Vogler fischte den Ball aus der rechten Ecke. Es war allerdings vergebene Liebesmüh, weil Pascal Kuhn im Nachschuss die Teninger Führung doch noch perfekt machte.

Vielleicht wäre die Begegnung anders verlaufen, wenn Yannis Kalchschmidt drei Minuten später den Ausgleich erzielt hätte. Nach einem feinen Zuspiel von Jonathan Ehret wäre der Auggener Mittelstürmer beinahe mit einem Lupfer erfolgreich gewesen, doch Teningens Schlussmann Philipp Poser lenkte die Kugel gerade noch über die Latte. Kurz darauf drosch Kalchschmidt den Ball nach einem Eckball von Ehret aus halblinker Position weit übers Tor.

Das war‘s in Sachen Offensivaktionen des FC Auggen vor der Pause. Viel besser machte es der FC Teningen, der die Partie dominierte. Zwei lange Bälle in der 18. und 30. Minute sorgten für die Vorentscheidung in dieser Begegnung. Beide Male entwischte Stephan Stübbe der Auggener Abwehr und lochte eiskalt ein. Mit diesem klaren Vorsprung ging es in die Pause.

Im zweiten Abschnitt war Auggen besser im Spiel, konnte jedoch gegen konzentriert verteidigende Teninger nichts mehr erreichen.

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