Fußball Weit von der Bestform entfernt

Ist nach dem guten Start in die neue Runde gut gelaunt und zuversichtlich: Hauingens Coach Mick Fahr. Foto: Archiv Foto: Die Oberbadische

Vor dem vierten Spieltag der Kreisliga A-West ist die Tabelle noch nicht sehr aussagekräftig. Dennoch treffen jetzt mit dem FC Hauingen und dem FC Hausen zwei Teams aufeinander, die gut gestartet sind und in dieser Saison eine gute Rolle spielen können. Dazu begrüßt Absteiger SV Weil II Aufsteiger TuS Binzen, der den ersten Saisonsieg einfahren möchte.

Von Fabian Schreiner

Lörrach. Im Vergleich zur Vorsaison ist der FC Hauingen mit zwei Erfolgen in die neue Runde gestartet. Die drei Punkte vom vergangenen Wochenende, als die Partie der Hauinger beim FV Lörrach-Brombach III mit 4:0 für den FCH gewertet wurde, ist aus der Wertung genommen worden, da die „Dritte“ des FVLB zurückgezogen wurde (wir berichteten).

„Wir wissen den Saisonstart schon sehr gut einzuschätzen. Nichtsdestotrotz sind wir mit unserem Kader sehr zufrieden und erhoffen uns in dieser Saison einen Platz im vorderen Drittel. Ich bin davon überzeugt, dass wir heuer eine bessere Runde spielen werden als in der Vorsaison“, betont Hauingens Trainer Mick Fahr. Hauingen empfängt heute Nachmittag ab 16 Uhr den FC Hausen. Fahr: „Ich sehen uns nicht in der Favoritenrolle. Beide Mannschaften verfügen über ein ähnliches Niveau.“

Der SV Weil II kommt langsam in der Liga an. Nach zwei Niederlagen zum Auftakt schlug vor Wochenfrist ein 4:0 gegen den FV Degerfelden zu Buche. Die Mannschaft von Trainer Franco Viteritti trifft heute Abend (18 Uhr) auf den TuS Binzen, der künftig auf die Dienste von David Bosek (vom FVLB) zählen darf.

Samardzic und Kühnert sind fest in der Zweiten

„Wir haben uns zwar noch nicht ganz gefunden, es wird aber von Woche zu Woche besser. Dennoch sind wir von unserer Bestform weit entfernt“, lässt Viteritti wissen. Sandro Samardzic und Dennis Kühnert haben es nicht in den Verbandsliga-Kader geschafft und gehören zum festen Bestandteil der „Zweiten“. „Die beiden fügen sich immer besser ins Team ein. Es ist nicht einfach, wenn man weiß, dass man statt Verbandsliga nun Kreisliga A spielen muss, aber sie stellen sich in den Dienst des SV Weil und wollen sich mit ihren Leistungen wieder für die Erste empfehlen.“

Aus dem Mallorca-Urlaub an die Seitenlinie

Nach dem Familienurlaub auf Mallorca steht Alexander Schöpflin, Trainer der SF Schliengen, am Sonntag (Anstoß 15 Uhr) beim FV Degerfelden wieder an der Seitenlinie. „Ich hoffe, dass mein Co-Trainer David Held und Sportchef Gerrit Höveler zuhause mit den Jungs akribisch gearbeitet haben. Denn am Wochenende sollten die nächsten Punkte her“, informiert Schöpflin, der neben der „Ersten“ auch die F-Jugend in Schliengen coacht.

Die Urlaubsphase nimmt beim Aufsteiger ein Ende. Daher sieht es personell deutlich besser aus als noch in der Vorwoche. Verzichten muss Schöpflin aber auf Sebastian Meier, der gesperrt ist.

Sieben Punkte hat der TuS Kleines Wiesental auf seinem Konto. Trainer Joachim Boos bleibt nach dem guten Start aber auf dem Boden. „Wir wollen das nicht überbewerten. In dieser Saison können sehr viele Teams am Ende ganz oben stehen. Wir wollen in erster Linie eine sorgenfreie Saison spielen“, erklärt Boos, der mit dem TuS am Sonntag ab 15 Uhr beim FC Huttingen gastiert.

Nach einer schwachen Vorsaison, die der SV Schopfheim auf dem zehnten Platz beendete, scheint es heuer wieder etwas besser zu laufen. Vor Wochenfrist in Hausen kassierte der SVS erst in der 90. Minute das 3:3. „Da haben wir gesehen, dass wir mit einer guten Mannschaft mithalten können“, schildert Trainer Daniel Schulz vor dem morgigen Heimspiel (Anstoß 16 Uhr) gegen den SV Eichsel, der am vergangenen Wochenende den ersten Sieg der noch jungen Saison eingefahren hat.

Apropos erster Sieg: Den möchte auch Frank Ullmann, Trainer des SV Todtnau. Seine Elf erwartet morgen ab 15 Uhr den FC Steinen-Höllstein. Der TuS Lörrach-Stetten muss morgen zur selben Uhrzeit beim SV Liel-Niedereggenen ran. Absteiger FC Wehr hätte es mit dem FVLB III zu tun bekommen, doch nach dessen Rückzug haben die Wehrer nun spielfrei.

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