Fußball „Wir wissen, was uns erwartet“

Christian Ophoven ist zurück beim VfR Bad Bellingen. Für ihn und seine Teamkollegen geht es im ersten Pflichtspiel zum FC Wittlingen.                                      Foto: Mirko Bähr Foto: Die Oberbadische

Die Karten für diesen regionalen Quali-Kracher gehen weg wie warme Semmeln. 400 Tickets stehen „nur“ zur Verfügung. Auf der Breitmatte treffen die Landesliga-Rivalen des FC Wittlingen und des VfR Bad Bellingen aufeinander. Verlieren will dieses Duell natürlich niemand.

Von Mirko Bähr

Wittlingen. Für beide Teams ist diese Partie am Sonntag, 17.30 Uhr, der erste Ernstkampf nach der mehrmonatigen Corona-Pause. „Jeder hat wieder Lust auf Fußball. Der eine oder andere, der gar mit einem Karriereende geliebäugelt hat, hängt noch eine Saison hinten dran. Viele sind wieder voll motiviert“, hat Werner Gottschling, Coach des VfR, festgestellt.

Gerade in Bad Bellingen ist nun wieder Zug im Training. Die Neuen hätten frischen Wind mit- und Konkurrenzkampf zurückgebracht. Natürlich sind da in erster Linie Routinier Christian Ophoven und Goalgetter Tim Siegin zu nennen. Aber auch die anderen würden bestens ins Gefüge passen.

Nach dem Testsieg gegen Auggen habe seine Elf die Latte doch entsprechend hochgelegt. „Die gilt es jetzt im Pokal zu bestätigen. Es ist ein Derby, wir wissen genau, was uns erwartet“, sagt Gottschling, der dieses Spiel gewinnen und damit in die erste Hauptrunde einziehen will. Da ginge es dann zuhause gegen Stegen. Alle Mann sind bis auf Ali Durmus (Urlaub) und den angeschlagenen Keeper Sven Rodehau am Start.

Apropos Start: Der ist bis dato den Wittlingern in den absolvierten Testpartien noch nicht gelungen. Der FCW-Motor stotterte, ehe er nach gut 20 Minuten auf Touren kam. Für Teammanager Antonio Ratto, der auch gegen Bad Bellingen den urlaubenden Chefcoach Tiziano Di Domenico vertritt, ist das aber auch nicht verwunderlich. „Es gab lange keinen Wettkampf. Das müssen wir erst auf die Reihe bekommen. Da kann man nicht einfach so den Schalter umlegen.“ Aber Ratto ist optimistisch, dass man so langsam in Tritt finde. „Ich bin guten Mutes, auch wenn das erste Pflichtspiel ein, zwei Wochen zu früh kommt.“

Klar ist, dass man keine Experimente gegen Bad Bellingen wagt. „Es werden die Spieler auf dem Platz stehen, die unserer Meinung nach uns die besten Siegchancen garantieren“, sagt Ratto. Es gelte, sofort im Spiel zu sein. Auf Moritz Keller muss Ratto nach einer OP noch drei, vier Wochen verzichten, auch Timo Glattacker wird nicht mitmischen können. Lukas Hug muss nach seiner Roten Karte eine Sperre absitzen.

„Wir freuen uns sehr. Wir spielen daheim und möchten die Partie natürlich offen gestalten“, lässt Ratto im Vorfeld verlauten.“

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