Grenzach-Whylen Der Abiturienten-Ball am Lise-Meitner-Gymnasium

Heinz Vollmar
Die Abiturienten haben nun ihre Zeugnisse erhalten. Foto: Heinz Vollmar

29 Abiturienten haben nun ihr Abitur in der Hand. Der Gesamtdurchnotendurchschnitt beträgt 1,91. Es gab zahlreiche Preise

Mit einem zünftigen Abiball ließen am Freitag 29 Abiturienten des Lise-Meitner-Gymnasiums (LMG) im Haus der Begegnung ihre Schulzeit Revue passieren und feierten mit Eltern, Lehrern, Freunden und Verwandten bis spät in die Nacht ihren Schulabschluss.

Abschlussrede

In seiner Rede erinnerte Schulleiter Frank Schührer an tolle Ergebnisse in der Kursstufe, in den schriftlichen Prüfungen aber vor allem an die mündlichen Prüfungen, die schlussendlich zu einem Gesamtdurchschnitt von 1,91 geführt haben. „Ihr habt einen bärenstarken Endspurt hingelegt, großer Respekt für die tollen Leistungen“, sagte Schührer. Gleichzeitig verwies er auf schwierige Corona-Zeiten, welche die Schüler in der achten und neunten Klasse in einer für ihre Entwicklung, Persönlichkeitsbildung enorm wichtigen Lebensphase ereilten.

Die besten Abiturienten mit Notendurchschnitt 1,0 bis 1,5: Jochen Waldbüßer (Abteilungsleiter LMG), Louis Frieling, Daniel Fichtner, Elena Wittig, Elisa Maier, Felix Kettenbach, Malte Ranke und Schulleiter Frank Schührer (von links). Foto: Heinz Vollmar

Aufforderung zur Toleranz

Im Hinblick auf die aktuell weltweiten Krisen und Konflikte rief er die Abiturienten auf demokratische Entscheidungen zu akzeptieren, auch wennsie diese selbst nicht unterstützten. Darüber hinaus forderte er Toleranz gegenüber Andersdenkenden und Engagement für demokratische Werte. Ebenso plädierte er für Toleranz gegenüber anderen Lebensentwürfen und Perspektiven. In Bezug auf die aktuell viel diskutierten „Gefahren für die Demokratie“ zitierte der Schulleiter den ehemaligen Bundesverfassungsrichter Peter Müller. Er habe einst gesagt „wir reden über viele Dinge in dieser Republik nicht mehr offen und hinreichend.“ Die Schulabsolventen forderte Schührer auf, sich offen für demokratische Werte zu engagieren und dafür zu sorgen, dass menschenfeindliche Bewegungen keine Mehrheiten erhalten.

Fußball spielt eine Rolle

Dass der Abiball ganz im Zeichen der Fußball-Europameisterschaft stand, zeigte sich am Hinweis von Schührer. Er zitierte den ehemaligen Trainer des englischen Erstligisten vom FC Liverpool, Jürgen Klopp: „ The main message is actually-we turned all togeteher from doubters to believers!“ Einer Übersetzung bedürfe es nicht, denn jeder verstehe diese Worte, sagte Schührer, der mit diesem Zitat den Abiturienten trotz der Niederlage gegen die spanische Fußball-Nationalmannschaft alles Gute und viel Glück für die Zukunft wünschte.

Den Dank der Abiturienten überbrachten Kim Kinsler und Lotte Kriwet.

Reaktionen der Schüler

Sie bedankten sich für all die Erfahrungen, die sie während ihrer Schulzeit machen durften. Den Lehrern sprachen sie mit „wir haben echt einen Jackpot getroffen, was euch angeht“ den Dank aus. Mit sehr emotionalen Worten sagten sie: „Wo es uns alle hintreiben wird, ist noch ungewiss. Was wir aber wissen, ist, dass wir alle unseren Weg gehen werden und positiv auf unsere Schulzeit zurückblicken können und das alles hier eventuell auch mal vermissen werden.“ Preise erhielten für ihren Abiturschnitt von 1,0 bis 1,5 Felix Kettenbach, Elisa Maier, Elena Wittig, Daniel Fichtner, Louis Frieling und Malte Ranke. Mit einem Lob für ihren Abiturschnitt von 1,6 bis 1,9 wurden Kim Kinsler, Nina Hartmann, Joshua Braun, Samuel Stenz, Katharina Leitner, Claire Lecerf, Anna Kirsch, Elina Kronenberg, Lotte Kriwet, Josua Kirsch, Davis Schäuble, Vincent Peters, Yulika Dettweiler und Emily Schell bedacht.

Eltern, Lehrer und Schüler beim Apéro vor dem Haus der Begegnung. Foto: Heinz Vollmar

Weitere Preise

Den Otto-Dix-Preis in Bildender Kunst erhielt Nina Hartmann, den BASF-Preis im Fach Chemie Felix Kettenbach, den Preis der Gesellschaft Deutscher Chemiker bekamen Elisa Maier und Malte Ranke. Den Scheffelpreis erlieht Elina Kronenberg. Mit dem Preis der Deutschen Mathematiker-Vereinigung wurden Daniel Fichtner und Davis Schäuble ausgezeichnet. Der Preis der Deutschen Physikalischen Gesellschaft ging an Louis Frieling und Samuel Stenz. Den Schulpreis Ökonomie Südwestmetall erhielt Daniel Fichtner, den Preis der Sparkasse Markgräflerland bekam Kiara Rathgeb. Vorgeschlagen für die Studienstiftung wurde Elena Wittig,. Der Sozialpreis ging an Kiara Rathgeb und Elena Wittig, Schulpreise des Vereins der Freunde des LMG erhielten für Englisch Claire Lecerf und Kim Kinsler, für Französisch Claire Lecerf, für Spanisch Lotte Kriwet, für evangelische Religion Vincent Peters.

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