Grenzach-Wyhlen Auftrag für Kanalbefahrung

Das Kanalnetz wird untersucht. Foto: Kristoff Meller Foto: Die Oberbadische

Inzlingen (mh). Im Rahmen der Eigenkontrollverordnung vergab der Inzlinger Gemeinderat in seiner Sitzung am Dienstag den Auftrag für den zweiten Abschnitt der Kanalbefahrung der Abwasseranlagen in Inzlingen. Die Firma Weiß aus Simonswald erhielt ihn zum Angebotspreis von 61 800 Euro. Nach der Verordnung sind Kommunen verpflichtet, ihr Kanalnetz im einem zehn- bis 15-jährigen Turnus mit der Kamera untersuchen zu lassen.

In der Wasserschlossgemeinde wurde für die Jahre 2020 und 2021 die Kanalbefahrung geplant und das Büro Himmelsbach und Scheurer aus Müllheim mit der Ausschreibung und Erstellung des Sanierungskonzepts beauftragt.

CDU-Rat Karl Fisch wollte wissen, ob denn die Gemeinde selbst die Bilder auswerten müsse. Das verneinte Bürgermeister Marco Muchenberger und wies auf die Vorlage vom Mai 2020 hin, mit der das Büro Himmelsbach und Scheurer mit der detaillierten Sanierungsplanung beauftragt wurde.

Tilo Glatzel (SPD) fand das Angebot schlicht zu teuer. Man könne solche Aufträge bundesweit ausschreiben, um günstigere Angebote zu bekommen und nicht Firmen zur Angebotsabgabe einzuladen. Muchenberger betonte, mit der Aufforderung könne man sicher sein, die jeweiligen Unternehmen und ihre Leistungsfähigkeit zu kennen.

Martin Krämer (SPD) meinte, es spräche nichts dagegen, im weiteren Umkreis auszuschreiben und aus den eingegangenen Angeboten das passende auszuwählen. Muchenberger widersprach, denn bei einer offenen Ausschreibung müsse man zwangsläufig den günstigsten Bieter berücksichtigen.

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