Grenzach-Wyhlen Bilderbuchwetter zur Freibaderöffnung

Heinz Vollmar
Bäderbetriebsleiter Massimo Pinto und die ersten Badegäste starteten am Samstag in die Freibadsaison. Foto: Heinz Vollmar

26 Grad Außentemperatur, im Wasser erfrischende 19 Grad bestimmten die Eröffnung der Freibadsaison in Grenzach-Wyhlen am Samstag. Bäderbetriebsleiter Pinto freut sich auf die Saison – weist aber auf den großen Sanierungsbedarf des Bades hin.

Bestens präpariert präsentierte sich das Freibadareal auch in diesem Jahr zur Saisoneröffnung, dank des Engagements der Schwimmbad-Crew um Bäderbetriebsleiter Massimo Pinto. Vor allem die gepflegten Liegewiesen, die Schatten spendenden Bäume sowie die Freundlichkeit des Bäderpersonals werden immer wieder von den Badegästen gelobt.

Schöne Anlage, soziale Funktion

Maja Huhmann, seit über zehn Jahren Stammgast beim Frühschwimmen, zeigt sich begeistert von der Atmosphäre – und macht deutlich, dass das Grenzacher Freibad nicht nur grenzüberschreitend zu den schönsten Bädern der Region zählt, sondern auch eine wichtige soziale Rolle spielt: „Es ist einfach irre, wie schön es hier ist. Ich treffe immer wieder die gleichen Leute beim Schwimmen am frühen Morgen und ab und zu gehen wir danach auch noch gemeinsam etwas essen.“

Auch das schönste Bad muss einmal saniert werden

Auch Bäderbetriebsleiter Massimo Pinto hebt die guten Anlagen „seines“ Freibad hervor – er weist jedoch auch darauf hin, dass es höchste Zeit ist, das Freibad technisch und optisch zu sanieren. Nach wie vor verlieren das Schwimmer- und Nichtschwimmerbecken pro Tag zwischen 80 und 100 Kubikmeter Wasser, so Pinto. Als marode bezeichnet er auch das Kinderplanschbecken, das dringend saniert gehöre. Die Gemeinde tue zwar alles, um die dringendsten Arbeiten erledigen zu lassen und man habe auch Probleme beim Abwasser beseitigen können. Jetzt müsse es aber darum gehen, Geld für eine Totalsanierung in die Hand zu nehmen. Dass dies in Zeiten knapper Haushaltsmittel schwierig ist, sei auch ihm klar. Aber: Wenn man das Aushängeschild der Doppelgemeinde erhalten wolle, müsse man jetzt handeln.

Trotz des Sanierungsbedarfs ist das Freibad sicher und alle Einrichtungen seien bei gleichbleibenden Eintrittspreisen im Betrieb, so Massimo Pinto weiter.

Haus-und Badeordnung wurde angepasst

Neu angepasst wurde die Haus und Badeordnung des Freibads – auch im Hinblick auf mögliche antisemitische oder rassistische Tätowierungen von Besuchern. „Wenn so etwas sichtbar würde, dann würde der Badegast aufgefordert, die betroffenen Körperteile zu bedecken. Sollte er dem nicht folgen, würde er oder sie aus dem Freibad verwiesen“, macht Schwimmbad-Leiter Pinto klar. Er macht in diesem Zusammenhang auch darauf aufmerksam, dass der Konsum von Cannabis ebenfalls verboten sei, was bereits aus den gesetzlichen Auflagen für Sportstätten hervorgehe.

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