Grenzach-Wyhlen Bürgerverein wird aus der Taufe gehoben

Nicht zuletzt die dynamische Entwicklung in beiden Teilen Grenzach-Wyhlens führt nun zur Gründung eines Bürgervereins. Ein gutes Beispiel für Erhalt und Wandel in einem ist der Wyhlener „Ochsen“, der saniert, zum Wohnaus ausgebaut und baulich erweitert werden soll. Foto: Tim Nagengast

Grenzach-Wyhlen (tn). Im „Rührberger Hof“ findet am Montag, 11. Oktober, die Gründungsversammlung des „Bürgervereins Grenzach- Wyhlen“ statt. Beginn ist um 19 Uhr. Jedermann ist willkommen.

Bekannte Bürger stehen auf der Liste

Derzeit 19 – überwiegend bekannte – Namen haben das Einladungsflugblatt zur Versammlung unterschrieben. Dazu gehört beispielsweise ein großer Teil der Fraktion der Freien Wähler (Alexander Drechsle, Carola Lambelet, Peter Weber und Gertrud Wittek). Aber auch Katja Schäfer (SPD) findet sich auf der Liste der Gründungsmitglieder, auf der übrigens alle Generationen vertreten sind. Mit Yorick Weihs und Elvis Bejtovic wollen beispielsweise zwei Gründer des Jugendparlaments sich ebenfalls im neuen Verein engagieren.

Ihre Mitwirkung stellen dazu weitere engagierte Bürger wie Manfred Mutter oder Bernhard Greiner in Aussicht. Auch Willi Halfter hat sein Mittun angekündigt. Die übrigen Namen auf der Liste sind Horst Achterholt, Bruce Buchmann, Monika Buchmann, Mohamad Fakhro, Ute Henninger-Sehling, Martin Jösel, Christina Weisser und Urs Willi.

Michael Nopper als Anstoßgeber

Vater des Bürgervereinsgedankens ist Michael Nopper. Er hatte bereits vor einigen Monaten über einen solchen Verein (und eine daraus erwachsende Bürgerstiftung) laut nachgedacht und wirbt seither hinter den Kulissen um Mitstreiter. Richtig Fahrt nahm die Geschichte auf, als die Wyhlener Klostermühle zum Verkauf angeboten wurde.

Der Bürgerverein soll, wie Nopper in seiner Einladung zur Gründungsversammlung schreibt, nicht nur die Kontakte zwischen allen Einwohnern sowie die Gründung einer Bürgerstiftung vorantreiben, sondern auch „die Erlebbarkeit inspirierender Orte in unserer Gemeinde fördern und begleiten“. Hinter diesem etwas sperrigen Verbalkonstrukt verbirgt sich im Grunde die Intention, Bewahrenswertes zu bewahren, Neues behutsam und sensibel einzufügen sowie den Charakter, das Wesen der beiden in starkem Wachstum begriffenen Dörfer Grenzach und Wyhlen in Gegenwart und Zukunft zu erhalten. Dazu sollen Gestaltungschancen durch Neues aufgegriffen, Eingeschlafenes wiedererweckt und Schönes (etwa einzigartige, typische Gebäude und Architektur) sichtbar gemacht werden. Dies alles im Spannungsfeld zwischen Investitionsdruck und wirtschaftlichen Zwängen.

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