Grenzach-Wyhlen Dem Ruschbach auf der Spur

Die Realschule Grenzach-Wyhlen freut sich über die Förderung eines Schülerforschungsprojekts am Ruschbach durch die Bayer Science & Education Foundation (von links): die Realschullehrerinnen Sabine Korth-Sülzle, Ingrid Issler und Sara Strittmatter, Bayer-Standortleiter Dirk Oebels und Realschulrektor Christoph Bigler. Foto: Manfred Herbertz Foto: Die Oberbadische

Die Freude an der Realschule ist groß, wie Rektor Christoph Bigler sagte. Denn die Bayer Science & Education Foundation hat mit exakt 2401 Euro ein Projekt für Siebtklässler gefördert, das über mehrere Jahre hinweg ausgelegt ist.

Grenzach-Wyhlen (mh). Unter dem Motto „Von der Quelle zum Strom – Im Wasser ist mehr als Wasser“ werden sich Schüler mit der Untersuchung der Wasserqualität des Ruschbachs in seinen Verlauf von der Quelle bis zum Rhein beschäftigen. Die Jugendlichen arbeiten dabei wie echte Forscher: Beim Wandern entlang des steinigen Ruschbach-Weges entnehmen sie Proben, werten die Daten mit speziellen Computer-Programmen aus und formulieren anschließend Hypothesen.

Lehrerin Sara Strittmatter stellte das Projekt in einer kleinen Feierstunde vor. Es soll langfristig im BNT-Unterricht (Biologie, Naturphänomene und Technik) der siebten Klassen Eingang finden. Um aussagekräftige Ergebnisse für die Untersuchungen zu finden, brauche man ein entsprechendes Gerät zur Messung von Sauerstoffgehalt im Wasser, das jetzt mit der Fördersumme angeschafft werden kann.

Die Siebtklässler haben dabei ein ambitioniertes Programm zu bewältigen, betonte Strittmatter, bei dem neben der Kartierung, der Erfassung der Pflanzen und der Messungen zur Wasserqualität und zu Stoffen auch die Suche nach Mikroorganismen zählt.

Lehrerin Ingrid Issler erläuterte die geologische Situation des Ruschbachs, und warum sich das Gewässer für die Untersuchung eignet.

Sabine Korth-Sülzle legte dar, dass man sich schon seit Jahren mit dem Gewässer beschäftigt. Aufgrund der eingeschränkten Möglichkeiten seien die durchgeführten Messungen jedoch eher ungenau gewesen. Mit dem neuen Analysegerät verspricht man sich gesicherte Ergebnisse, die mit speziellen Computerprogrammen ausgewertet werden.

Dirk Oebels, Leiter des Bayer-Standorts Grenzach-Wyhlen, freute sich, ein solches Projekt zu unterstützen. Es sei toll, dass schon in den siebten Klassen die Schüler durch solche Projekte ökologisch verantwortlich handeln lernten. Den Dank namens der Gemeinde sprach Bürgermeisterstellvertreterin Ulrike Ebi-Kuhn aus.

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