Grenzach-Wyhlen Eigentliche Sanierung beginnt

Die Oberbadische, 15.07.2015 23:01 Uhr

Grenzach‐Wyhlen. Für den von Roche geplanten Komplettaushub der Perimeter 1/3-Nordwest der Keßlergrube muss der Salzländeweg in Grenzach‐Wyhlen bis etwa ins Jahr 2020 gesperrt werden.

Als Ersatz für die künftig wegfallende Gemeindestraße hat Roche bereits eine Alternativtrasse erstellt, welche als Erschließungsstraße für die Firma Ernst Herzog, den Wassersportclub Grenzach-Wyhlen (WSC), die Rettungsdienste sowie für die Fuß- und Radwegeanbindung zum Rheinuferweg genutzt wird.

Bedingt durch die Sperrung des Salzländewegs sind umfangreiche Umbaumaßnahmen im Zufahrts- und Hallenbereich der Firma Herzog erfolgt. Diese Infrastrukturmaßnahmen wurden dieser Tage abgeschlossen und die neue Infrastruktur an Herzog übergeben, heißt es in einer Mitteilung.

Aufgrund der Sperrung des Salzländewegs muss die Anlieferungslogistik für die Firma Herzog komplett umgestellt werden. Neu erfolgt die Warenanlieferung von der Westseite. Dies bedingte einen Anbau auf der Westseite sowie diverse Umbauten in der Betriebshalle selbst sowie der übrigen Infrastruktur. Auf dem westlichen Teil des Grundstückes des Kunststoffverarbeitungsunternehmens, über den nun der Lieferverkehr erfolgt, musste der Untergrund ertüchtigt und gepflastert werden. Dies bedurfte einer geregelten Entwässerung der neuen Fläche und einer Umzäunung, verbunden mit einer entsprechend Toranlage, um den Lieferverkehr auch durch große Lastwagen zu ermöglichen.

Matthias Gött, Thomas Herkommer und Dietmar Herzog, Geschäftsführer des Familienunternehmens, blicken positiv auf die Umbauphase zurück: „Die Zusammenarbeit mit Roche verlief sehr professionell. Dank der guten Terminkoordination und der termingerechten Abwicklung und Umsetzung der Umbaumaßnahmen konnte unser Tagesgeschäft ungestört weiter geführt werden.“

Dr. Richard Hürzeler, Gesamtprojektleiter Keßlergrube Perimeter 1/3-NW, betonte bei der Übergabe seinerseits die Verantwortung von Roche für die Belange der Anrainer: „Für uns ist es wichtig, Einschränkungen und Beeinträchtigungen im Zusammenhang mit der Sanierung für Anrainer und Anwohner möglichst gering zu halten und deren Anliegen in einem guten Dialog aufzunehmen.“

Mit diesen Bauarbeiten im Umfeld des Salzländewegs sowie der Alternativtrasse wird die in Kürze beginnende eigentliche Sanierung von Perimeter 1 erst ermöglicht.