Grenzach-Wyhlen Endspurt auf der Großbaustelle

Grenzach-Wyhlen - Im Bereich der Grenzacher Keßlergrube finden im Hinblick auf die Sanierung des letzten Baufeldes (Baufeld Mitte), derzeit verschiedene Instandhaltungs- und Vorbereitungsarbeiten an der Hallentechnik sowie an den Baumaschinen statt. Zudem werden die Geräte und Einrichtungen regelmäßig kontrolliert, wie die Firma Roche mitteilt.

Ein reibungsloses Funktionieren der Grundwasserreinigungsanlage (GWRA) ist eine der Voraussetzungen für die Sanierungsarbeiten. Der Wasserstand im noch zu sanierenden Baufeld Mitte wird durch Abpumpen des Grundwassers reguliert. Weil das Grundwasser in diesem ausstehenden Sanierungsbereich noch immer Spuren von Chemikalien enthält, darf es nicht unbehandelt in die Umwelt gelangen. Es wird in der GWRA in einem mehrstufigen Prozess behandelt. Am Schluss wird das Grundwasser über einen Aktivkohlefilter geleitet, um die verbliebenen Schadstoffe zu entfernen. Danach wird es kontrolliert in den Rhein geleitet.

GWRA-Jahresrevision

Für Ende dieses Monats ist die Jahresrevision der GWRA vorgesehen. Diese ist eine komplexe Anlage mit vielen beweglichen Teilen, die rund um die Uhr in Betrieb steht. Neben den täglichen, wöchentlichen und monatlichen Inspektionen hat die Jahresrevision zum Zweck, Verschleißteile, wie etwa Dichtungsringe oder Treibriemen, auszutauschen, Lager zu reinigen und Ölwechsel vorzunehmen. Auf diese Weise kann das Risiko eines ungeplanten Ausfalls einzelner Pumpen oder Kompressoren minimiert werden. Damit eine Revision der GWRA im laufenden Betrieb überhaupt möglich ist, wurde sie „mehrstraßig“ gebaut: Sie besteht aus mehreren, gleich aufgebauten Straßen, die unabhängig voneinander funktionieren. Diese können je nach Wassermenge zu- oder abgeschaltet werden. Außerdem sind wesentliche Teile der Anlage mehrfach vorhanden.

Winter war kein Problem

Der Wintereinbruch mit seinen teilweise heftigen Schneefällen vor wenigen Wochen blieb ohne weitreichenderen Einfluss auf die laufenden Arbeiten auf dem Sanierungsgelände, wie Roche mitteilt.

Ausblick

Als dritter und letzter Bauabschnitt wird das Baufeld Mitte saniert. Anschließend wird die Sanierungsinfrastruktur zurückgebaut, das Areal und das Umfeld werden renaturiert und die für die Sanierung benutzten Flächen werden verkehrstechnisch wieder erschlossen.

Viele sind im Homeoffice

Die Sanierungsarbeiten können dank konsequenter Abstandswahrung und Arbeitsschutz- und Hygienemaßnahmen auch in der aktuellen Corona-Situation weiter- geführt werden. Alle Mitarbeiter, die nicht unmittelbar auf der Baustelle tätig sein müssen, arbeiten von zu Hause aus. Die Firma Roche will auch zukünftig alles daransetzen, um sowohl Verkehrsaufkommen als auch Lärmemissionen möglichst gering zu halten. Lärmintensive Arbeiten werden zeitlich so umgesetzt, dass es nur in kurzen Zeitperioden zu erhöhten Lärmemissionen kommt.

Im Rahmen der Sanierung lassen sich Lärmemissionen und Baustellenverkehr trotz Gegenmaßnahmen aber nicht ganz vermeiden, wofür Roche um Verständnis bittet.

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