Grenzach-Wyhlen Es geht nicht nur um Fahrzeuge

Hier zeigt Kommandant Claus Werner eine Rettungsschere der jüngsten Generation. Foto: Rolf Reißmann

Grenzach-Wyhlen - Nicht immer geht es um neue Fahrzeuge, auch wenn die besonders in der Öffentlichkeit auffallen, wenn sich der Gemeinderat Grenzach-Wyhlen um Feuerwehrtechnik kümmert. Zumeist geht es um Geräte und Ausrüstungen.

Als jüngst um die Ausschreibung für ein neues Löschfahrzeug, genauer gesagt: ein Hilfsgruppenlöschfahrzeug HLF 20, ging erläuterte Kommandant Claus Werner, dass das neue Feuerwehrauto wird gleich zwei ältere ersetzen.

Wie spezifisch und ausgetüftelt die Ausrüstung ist, zeigt sich daran, dass gleich drei Firmen an Bau und Ausstattung beteiligt sind. Neben dem Fahrzeug an sich geht es um die Aufbauten mit ihren vielen Fächern, um Pumpentechnik, um die feuerwehrtechnische Ausrüstung sowie um die Ausstattung für technische Hilfeleistungen.

Neue Autos fallen auf, weniger im Blick der Öffentlichkeit stehen die notwendigen Ausrüstungsgegenstände, die eine Feuerwehr benötigt und die ebenfalls regelmäßig erneuert werden müsse. Einmal ist es der Verschleiß, anderseits sind es technische Neuentwicklungen, die deutlich bessere Arbeitsmöglichkeiten schaffen. Für Kontinuität dabei sorgt der Feuerwehrbedarfsplan.

Seit rund zwei Jahren verfügt die Abteilung über neue Einsatzkleidung. Nicht nur, dass Jacken und Hosen bei Einsätzen stark beansprucht werden und dabei auch durchaus Schäden erleiden können. „Seit einigen Jahren wird viel mehr Wert auf Schutz und Sicherheit der Feuerwehrleute gelegt“, erklärte Werner. „Denn wenn Gefahrenlagen komplexer werden, muss der Arbeitsschutz bei den Einsätzen ebenfalls angepasst werden. Heute widmen wir dem Selbstschutz viel mehr Aufmerksamkeit als noch vor 25 Jahren, beginnend bei der persönlichen Ausrüstung bis zu möglichst gefahrloser Handhabung der Technik.“

Diese allerdings bedarf ebenfalls der ständigen Erneuerung. Kommandant Werner beschrieb dies am Beispiel der Rettungsscheren. Die Feuerwehr Grenzach-Wyhlen verfügt derzeit über drei Generationen, die älteste aus den 1990-er Jahren.Für diesee Ersatzteile zu beschaffen, ist es gar nicht so leicht. Dennoch bleiben sie zunächst unverzichtbar, denn ständig die neusten Ausführungen zu kaufen, kann sich wohl keine Feuerwehr leisten. Generell versuche die Wehrleitung, die vorhandene Technik so lange wie möglich zu nutzen, jedoch müssen Wartung, Zweckmäßigkeit und Betriebssicherheit gewährleistet sein betonte der Kommandant.

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