Grenzach-Wyhlen Für benachteiligte Menschen

Über das gelungene AWO-Fest freuten sich (von links) Rosemarie Herbertz, Annette Grether, Heinz Engelhardt sowie die Hannelore Nuss. Foto: Manfred Herbertz Foto: Die Oberbadische

Grenzach-Wyhlen (mh). Die Arbeiterwohlfahrt feiert in Deutschland in diesem Jahr ihr 100-jähriges Bestehen. Aus diesem Grunde hat der Ortsverein Grenzach-Wyhlen eigens eine Jubiläumsveranstaltung im Emilienpark durchgeführt. In einem Festzelt fand dazu eine Feierstunde statt, begleitet wurde das Fest von einem Kunsthandwerker-Hobbymarkt und weiteren Aktionen bei bestem Wetter im Emilienpark (siehe eigener Bericht).

Die zweite Vorsitzende des Ortsverbands, Rosemarie Herbertz, freute sich in ihrer Begrüßung über die große Resonanz, die der AWO entgegengebracht wurde. Mit viel Applaus wurde unter den Gästen neben Vertretern von Gemeinde, Gemeinderat und Vereinen auch der frühere Leiter des Emilienparks und langjährige Vorsitzende Heinz Engelhardt begrüßt. Herbertz ließ das vielfältige Angebot im sozialen Bereich, das die AWO im Ort bietet, Revue passieren. Stets wirke sie für die Menschen, die etwas abseits und oft im Schatten der Gesellschaft stehen. Sie nannte hier die Handarbeitsgruppe „Flinke Finger“, das Einkaufsmobil, die Bring- und Hol-Börse im Emilienpark, Aktionen zugunsten des Tafelladen und vieles mehr und zeichnet ein Bild des unermüdlichen Einsatzes für sozial benachteiligte Menschen. Besonders bedankte sich Vizevorsitzende beim Handwerker- und Gewerbeverein für die große Unterstützung: „Ohne euere tatkräftige Mithilfe hätte dieses Fest so nicht stattfinden können“. Dank sagte sie auch dem Schirmherren Bürgermeister Benz und der Gemeinde sowie dem AWO- Kreisverband für die Unterstützung.

Annette Grether als Stellvertreterin des Bürgermeisters., überbrachte ein Grußwort der Gemeinde „Die Gemeinde weiß, was die AWO vor Ort leistet“, sagte sie und auch mit einem kleinen Team werde beachtliches bewegt. „Normalerweise überreicht man einem Jubilar ein Präsent, doch die AWO hat der Gemeinde etwas geschenkt: den Bouleplatz im Emilienpark“, freute sie. Und dafür sei Grenzach-Wyhlen dankbar. Hier sei etwas geschaffen worden, dass Jung und Alt die Möglichkeit zum gemeinsamen Spiel biete.

Die AWO-Kreisvorsitzende Hannelore Nuss ging in ihrer einfühlsamen Ansprache auf die Motivation von Marie Juchaz ein, die vor genau 100 Jahren die Organisation gegründet hat – nämlich den Menschen, die unter Armut und Ausgrenzung litten, zu helfen. In heutiger Zeit, wo die soziale Schere auch immer weiter auseinanderklaffe, sei es wichtig, dieser wachsenden Kluft etwas entgegenzusetzen und darüber auch die menschliche Wärme nicht zu vergessen.

Kurt Paulus stellte in einem beeindrucken Vortrag die Geschichte die Geschichte der AWO und insbesondere der beiden einst selbstständigen und seit 1975 vereinten Ortsvereine.

Musikalisch umrahmten Bernd Busam und Friends die Feierstunde und unterhielt den ganzen Tag hindurch. Die Mädels „Rocking Revolution“ vom TB Wyhlen zeigte mitreißende Rock‘n’Roll-Einlagen.

Abends unterhielt die Formation „Goscheholbel“ mit Alemannenrock die Gäste

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