Grenzach-Wyhlen Großbaustelle bis April oder Mai

Das Gesicht der Eisenbahnstraße wird sich verändern. Am 16. August starten die Arbeiten zur Neugestaltung der Straße, die bis etwa Mai 2022 dauern werden. Auch die Parkplätze an der Hebelschule werden neu angelegt.Foto: Manfred Herbertz Foto: Die Oberbadische

„Am 16. August fällt der Startschuss zum Ausbau der stark sanierungsbedürftigen Eisenbahnstraße, ein wichtiger Baustein der Neuen Mitte Wyhlen“, sagte Bürgermeister Tobias Benz am Mittwochabend in der Turnhalle der Hebelschule. Dort fand eine Anwohnerinformation zum Bauverlauf in der Eisenbahnstraße statt. Sie soll von der Kreuzung Rheinfelder Straße bis zu den Abtsmatten von Grund auf erneuert werden.

Von Manfred Herbertz

Grenzach-Wyhlen. Die Planungen hierfür reichten bis ins Jahr 2015 zurück, sagte der Bürgermeister. Die Finanzierung wird durch das städtebauliche Förderungsprogramm unterstützt, und diese laufe bis 2024. Bis dahin müssten die Maßnahmen abgearbeitet sein. Planer Kurt Sänger vom Büro Rapp Regioplan erläuterte zunächst, wie sich die Eisenbahnstraße nach der Sanierung präsentieren wird (wir berichteten).

Ralf Kutsche von Rapp Regioplan ging ausführlich auf den Bauverlauf ein, der für die Anwohner sowie Kindergartennutzer und Feuerwehr von Interesse war. Ein Vorteil sei, so Kutsche, dass die Feuerwehr während der Bauphase, die bis April/Mai 2022 dauern wird, ausgelagert werden kann.

Der Planer bezeichnete das Vorhaben als eine sehr komplexe Baumaßnahme, da sehr viele Versorgungsleitungen im Untergrund neu verlegt werden müssen. Ein neuralgischer Punkt werde zunächst der Umbau an der Kreuzung Rheinfelder Straße sein; hier könne man nur mit einer Ampelregelung arbeiten. Anhand von Plänen, die eher wie Schnittmusterbögen aussahen, zeigte er die Komplexität der Baumaßnahmen auf. Etwa sieben Wochen Bauzeit rechnet Kutsche für den Ausbau im Kreuzungsbereich.

Danach wird in einem weiteren Schritt die Straße bis zur Einfahrt in den Hof der Hebelschule in Angriff genommen (20 Wochen), erst danach folgt der restliche Ausbau bis zu den Abtsmatten (zehn Wochen).

So wird der Kindergarten einige Zeit lang nicht angefahren werden können. Die Verwaltung hat hierfür Ersatzparkplätze im Bereich des Kreisels vorgesehen; auch für Anwohner sind Ersatzparkplätze geplant. Dazu gibt es von der Gemeinde Parkberechtigungskarten, und es wird eine entsprechende Beschilderung vorgenommen.

In diesem Bereich werde der Parkraum engmaschig überwacht, kündigte Ordnungsamtsleiter Jürgen Käuflin an. Er setzt zudem auf den guten Willen der Eltern, dass sie nicht versuchen, in die Baustelle hineinzufahren und dort durch unnötiges Rangieren und Umkehren den Baustellenbetrieb behindern. Stattdessen sollen sie einen kurzen Fußweg, der jederzeit bis zum Kindergarten gesichert begehbar ist, nehmen.

Damit einher ging die Bitte der Anwohner, dass der „Lieferverkehr“ zum Kindergarten nicht auch noch ihre Privatgelände als Parkflächen nutzt. Wie Ralf Kutsche abschließend anführte, wird die Anfahrt für Notfälle und die Müllabfuhr für die Anwohner zu jeder Zeit sichergestellt sein.

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