Grenzach-Wyhlen Grundstock für Innensanierung

Beisitzer Paul Kuhn (von links) wurde aus dem Vorstand des Baufördervereins verabschiedet. Den neuen Vorstand bilden Elmar Wozilka, Stephan Maier, Elisabeth Mattes, Stefan Rhein und Michael Nopper (von links). Es fehlen Gertrud Wittek und Claudia Grießhammer. Foto: Rolf Rombach

Durch die Corona-Pandemie wenig zu berichten hatte der Bauförderverein St. Georg an seiner Mitgliederversammlung am Mittwoch im katholischen Pfarrsaal. Ebenso schnell wie der Jahresbericht der Vorsitzenden Elisabeth Mattes lief dann die von Ulrike Ebi-Kuhn durchgeführte Neuwahl des kompletten Vereinsvorstands.

Grenzach-Wyhlen (rom). Als einzige „normale“ Veranstaltung konnte der Bauförderverein im Januar 2020 ein Bach-Konzert des Organisten Dieter Lämmlin in der Himmelspforte Wyhlen abhalten. Im November fand eine Mini-Version des traditionellen Adventsbasars im Freien neben der Sankt-Georgs-Kirche statt, wo die beliebten Kerzen, Marmelade und Weihnachtsbrötchen verkauft wurden.

Ausblick

Ähnlich ruhig verlief bisher das aktuelle Jahr. Wegen der Unsicherheit bezüglich der anstehenden Überarbeitungen der Corona-Verordnungen werde der Weihnachtsbasar für den 20. November erneut als Freiluftveranstaltung von 12 bis 15 Uhr geplant, kündigte Mattes an. „Wegen der Vorgaben der Erzdiözese dürfen aktuell nur 30 Personen in den Pfarrsaal“, erläuterte Pfarrgemeinderätin Maria Deschler die Problematik. Da das Organisationsteam alleine bis zu 15 Personen umfasse, wäre somit nur wenig Platz für Besucher.

Finanzen

Durch das hohe ehrenamtliche Engagement des Vereins sind im vergangenen Jahr keine Ausgaben entstanden. Dem stehen Mitgliedsbeiträge, Spenden und Einnahmen aus dem Weihnachtsverkauf von rund 15 000 Euro entgegen, die komplett in das Vereinsvermögen fließen.

Der scheidende Beisitzer Paul Kuhn erkundigte sich, ob schon weitere bauliche Maßnahmen geplant seien. Deschler und Mattes erläuterten, dass erst ein Grundstock für die Innenraumsanierung der Georgs-Kirche angesammelt sei. Für die Umsetzung würden dann selbstverständlich auch Fördermittel gesucht, die die bauliche Maßnahme unterstützen sollen.

Wahlen und Lob

Wahlleiterin Ulrike Ebi-Kuhn hob zu Beginn ihrer Amtshandlung das beeindruckende bürgerschaftliche Engagement des Vereins hervor, dessen Gönner mit der Kirchensanierung ein Leuchtturmprojekt unterstützen würden. Ihnen voran als „Triebfeder“ Maria Deschler, deren Kerzen inzwischen obligatorisch zu Weihnachten und Ostern in der Kirchengemeinde gehören.

Ohne Gegenstimmen wiedergewählt wurden die bisherigen Amtsinhaber Elisabeth Mattes (Vorsitzende), Gertrud Wittek (zweite Vorsitzende), Michael Nopper (Schriftführer), Claudia Grießhammer (Kasse) und Elmar Wozilka (Beisitzer). Neue Beisitzer sind Stefan Rhein und Stephan Maier. Nicht zur Wiederwahl standen Paul Kuhn und Kurt Lindau, welche mit einem Präsent verabschiedet wurden.

Mattes dankte Kuhn für sein Engagement und seinen Ideenreichtum, den er seit der Vereinsgründung 2013 eingebracht habe. Gleiches galt für den entschuldigten Lindau, der seit vier Jahren als Beisitzer fungierte.

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