Grenzach-Wyhlen Hallenbad lädt zur Auszeit ein

Rolf Rombach
Der Besuch im Hallenbad macht offenbar auch jungen Schwimmern Spaß. Foto: Rolf Rombach

Was kann man zwischen den Jahren aktuell noch unternehmen? Wegfahren ist nicht empfohlen, Sport nach den gemütlichen Tagen umso mehr. Dank entsprechendem Konzept ist in dieser Saison das Hallenbad in Grenzach geöffnet. Bis zu 65 Personen dürfen dort ihre Bahnen ziehen, planschen oder mittwochs an der Wassergymnastik teilnehmen.

Von Rolf Rombach

Grenzach-Wyhlen. Im Gespräch mit dem stellvertretenden Leiter der Bäderbetriebe, Matthias Nägelin, holte sich unsere Zeitung einen Eindruck von den Abläufen.

Gäste beweisen Geduld

„Es läuft gut“, sagt Nägelin. „Natürlich ist es nicht vergleichbar mit den Jahren vor Corona. Aber es könnte schlechter sein.“ Die Kapazitätsgrenze wurde seines Wissens erst zwei Mal in diesem Jahr erreicht. „Bei mir war es ein Sonntagmorgen. Vor Corona hatten wir schon mal 130 Personen gleichzeitig im Bad. Bis zu 200 Leute kamen da an einem Morgen. Als wir an jenem Sonntag nun die 65 Besucher erreicht hatten, musste eine Familie eben kurz warten, bis eine andere das Bad verließ. Das waren zehn, 15 Minuten – aber das nahmen die Gäste geduldig an.“

Insgesamt spricht Nägelin ein Lob an die Besucher aus. Wer kommt, hat meistens schon alle Bedingungen für den Badeinlass erfüllt. Hinweise auf die jeweils aktuelle Richtlinie werden ohne Diskussion akzeptiert. Viele „checken“ mit der Luca-App ein, deren Anmeldecode man an der Eingangstüre bereits scannen kann. Derzeit müssen Familien für die Schulkinder einen Testnachweis mitbringen, was dank der Teststelle neben dem Hallenbad ebenfalls kein Problem bereitet.

Einfacher hat es das Personal mit den Stammkunden, die das Frühschwimmen gerne nutzen: „Die sind alle durchgeimpft. Da gibt es nix zu jammern.“ Ein oder zwei Mal mussten Leute abgewiesen werden, deren Zweitimpfung zu lange verstrichen ist. Und auch beim Personal sind die Booster-Impfungen bereits erfolgt.

Neu ist die Maskenpflicht

Am Montag folgte eine weitere Neuerung der Verordnung: Nun müssen in Innenräumen FFP2-Masken getragen werden, was an diesem Tag noch kulant geregelt werden konnte. Wegen Missverständnissen war die Sauna kurz geschlossen, bis klar war, dass die Schließung von „Warmräumen“ nur Kammern zwischen 70 und 80 Grad Celsius betrifft. Die finnische Sauna im Hallenbad hat rund 90 Grad Celsius und ist somit heiß genug, eventuelle Erreger abzutöten.

Ansonsten ist Nägelin zuversichtlich, die Saison dieses Mal komplett geöffnet zu haben. Das kommt auch dem neuen Auszubildenden entgegen, der im September bei den Bäderbetrieben angefangen hat. Und weil der Fachkräftemangel auch im Schwimmmeistergewerbe Sorgen bereitet, wird demnächst für das Ausbildungsjahr 2022 eine weitere Ausbildungsstelle ausgeschrieben.

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