Grenzach-Wyhlen Hutschenreuter ist Jahrgangsbester

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Schick und in Schale: Die Abiturienten des Lise-Meitner-Gymnasiums bekamen in festlichem Rahmen ihre Zeugnisse überreicht. Foto: Rolf Rombach

Die Abiturienten des Lise-Meitner-Gymnasiums (LMG) haben am Samstag im Beisein ihrer Angehörigen feierlich ihre Zeugnisse verliehen bekommen. Direktor Frank Schührer fasste in seiner kurzen Ansprache die Herausforderungen der vergangenen beiden Jahre zusammen. „Es geht nicht immer nur nach oben oder eben. Wir werden auch stolpern. Wichtig ist, dass ihr wieder aufsteht, dass ihr eure Ziele nicht aus den Augen verliert.“

Grenzach-Wyhlen (rom). Dank der Lockerung der Pandemiemaßnahmen konnte in der Hochrheinhalle für die Angehörigen der Abschlussklasse wieder wie gewohnt groß gestuhlt werden. Über den roten Teppich ging es mit viel Applaus mitten durch die Halle auf die Bühne, wo die begehrten Unterlagen warteten.

Schührer sprach dem Jahrgang ein großes Kompliment aus. Zwei coronabedingte Schulschließungen mussten überstanden werden, wo zunächst noch keine Konzepte für das Fernlernen bestanden. Berufsorientierungspraktika sowie weitere Veranstaltungen konnte nicht stattfinden. Dafür schlugen sich die 37 Abiturienten wacker und erreichten einen Schnitt von 2,3.

Von den mündlichen Prüfungen berichtete der Schulleiter, seien selbst aktuelle und komplexe Themen wie die Europäische Union und die NATO sicher beherrscht worden. „Ihr habt gezeigt, dass ihr Fähigkeiten erworben habt, Wissen einzusetzen zum Reflektieren, zum kritischen Betrachten.“

Preisträger

Zahlreiche Preise wurden im Anschluss vergeben. Als Schulbester mit einem Abischnitt von 1,1 wurde Felix Hutschenreuter ausgezeichnet, womit auch ein Vorschlag für die Studienstiftung verbunden ist. Für die entsprechende Leistung im Fach Mathematik und Physik erhielt er zudem den Ferry-Porsche-Preis, den Preis der deutschen physikalischen Gesellschaft und der Deutschen Mathematiker-Vereinigung. Einen Preis für einen Notenschnitt besser als 1,5 erhielten zudem Julian Kronenberg, Laura Weber und Sebastian Wienen. Ein Lob erhielten Christine Blunk, Tobias Fichtner, Felix Schild und Siiri Wolff.

Für hervorragende Leistungen im Fach Sport erhielt Sebastian Wienen die Alfred-Maul-Medaille. Julian Kronenberg erhielt ebenfalls den Preis der Deutschen Mathematiker-Vereinigung sowie zusammen mit Felix Schild den Preis der Gesellschaft Deutscher Chemiker.

Der Scheffelpreis im Fach Deutsch ging an Laura Weber. Im Fach Wirtschaft holte sich Kolja Gliesche den Schulpreis Ökonomie Südwestmetall.

Auf Vorschlag der Schulleitung erhielt Cosimo Petruzzi den Preis der Sparkasse Markgräflerland.

Der Sozialpreis für langjähriges soziales Engagement ging an Cosimo Petruzzi und Siiri Wolff.

Für die weiteren Fächer stellte der Verein der Freunde des Lise-Meitner-Gymnasiums weitere Auszeichnungen zur Verfügung. Der erste Vorsitzende Mirko Schneider übergab diese an Sebastian Wienen (Biologie), Siiri Wolff (Englisch), Selen Arslan (Französisch), Julian Kronenberg (Gemeinschaftskunde) und Cosimo Petruzzi (Spanisch, Literatur und Theater).

Für ihre Tätigkeit als Schülermentoren gab es zudem Urkunden für Nikolai Gliesche, Smila Mahieu, Sam Pfeiffer und Felix Schild.

Mit zwei Schüleransprachen und einem Bilderrückblick ging es dann zum gemütlichen Teil über – bis spät in den Abend.

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