Grenzach-Wyhlen Ätzende Kalilauge tritt aus

Die Oberbadische
In der „Power-to-Gas“-Anlage erzeugt Energiedienst Wasserstoff. Der dafür benötigte Strom kommt vom benachbarten Flusswasserkraftwerk Wyhlen. Foto: Tim Nagengast

Grenzach-Wyhlen - In der Wasserstoff-Elektrolyseanlage (Power-to-Gas-Anlage) von Energiedienst (ED) beim Kraftwerk Wyhlen ist heute gegen 11.30 Uhr Kalilauge ausgetreten. Die Ursache sei noch unklar, wie der Energieversorger vermeldete. Kalilauge darf aufgrund ihrer ätzenden Dämpfe nicht eingeatmet werden. 

Beim Lauge-Austritt habe es eine Nebelbildung gegeben, welche die Brandmeldeanlage auslöste, teilt ED mit. Eine Auffangwanne hat dem Unternehmen zufolge dafür gesorgt, dass nichts von der Lauge in die Umwelt gelangen konnte. Die Anlage sei gemäß Sicherheitskonzept automatisch heruntergefahren und in einen sicheren Zustand gegangen.

Die Feuerwehr wurde durch die Brandmeldeanlage alarmiert und war binnen rund 15 Minuten mit vier Fahrzeugen und 18 Mann vor Ort. Zusätzlich war ein Krankenwagen dabei, der automatisch die Feuerwehr bei möglichen Einsätzen mit Atemschutz begleitet.

Vorsorglich wurde der Bereich rund um die Power-to-Gas-Anlage geräumt. Bei dem Ereignis wurde niemand verletzt, schreibt Energiedienst. Auch die Werkfeuerwehr der DSM kam zum Einsatz, um bei der Beseitigung der Kalilauge zu unterstützen. Laut ED sind die Behörden informiert. Experten seien mit der Begutachtung des Schadens betraut worden.

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