Grenzach-Wyhlen Kunst in der Neuen Mitte

Die Oberbadische
Bunt und vielfältig präsentierte sich die Ausstellung „Kunst in der Neuen Mitte“. Foto: Heinz Vollmar

Grenzach-Wyhlen (mv). Mit der Ausstellung „Kunst in der Neuen Mitte“ setzten am Sonntag Hobbykünstler aus Grenzach-Wyhlen neue Maßstäbe im kulturellen Geschehen der Doppelgemeinde. Gleichzeitig bot die Ausstellung den heimischen Kunstschaffenden die Möglichkeit, sich und ihre Werke erstmals einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen.

Organisiert und ins Leben gerufen wurde die Kunstausstellung von den Hobbykünstlerinnen Petra Hartmann und Monika Lehnertz.

Mit der Neuen Mitte in Wyhlen und der dortigen Streuobstwiese fanden die Kunstschaffenden am Sonntag auch einen idealen Platz, um die Kunstwerke, darunter zahlreiche Bilder, Collagen und auch sogenannte „Acrylic pourings“ der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Das schöne Spätsommerwetter tat ein Übriges, um die künstlerische Vielfalt perfekt in Szene zu setzen.

Den vielen Besuchern, darunter auch Bürgermeister Tobias Benz, stachen derweil zunächst die großflächigen Bilder, darunter zahlreiche Landschafts-und Tierbilder, abstrakte, den Lebenskreislauf bestimmende Werke sowie impressionistisch anmutende Darstellungen von Petra Hartmann, Monika Lehnertz, Nicole Kurtz-Pankoke und Jutta Wagner ins Auge.

Mit 3-D-Darstellungen befasste sich mit Max Grell einer der wenigen männlichen Aussteller, während sein Freund und Kollege Nico Hartmann kunstvoll bemalte T-Shirts präsentierte. Zahlreiche Objekte von Petra Hartmann, wie ein bunt bemalter tönerner Schädel, dem sie den Titel „Corona -in Körper und Geist“ verlieh und damit auch neue Einstellungen und vorwärts gerichtete Gedanken in schwierigen Corona-Zeiten erzeugen wollte, begeisterten das Publikum.

Lustige Illustrationen auf Karten und anderen Formaten stellte Anette Stössinger auf einer eigens eingerichteten Flaniermeile auf dem roten Platz im Zentrum von Wyhlen aus. Hier präsentierte sich auch Karin Metzger-Stoll. Sie regte mit unterschiedlichen Motiven auf Leinwand und ironisch anmutenden Bildern wie „Hühner im Gespräch“ zum Nachdenken an.

Einig waren sich alle Kunstinteressierten, dass die Kunst in Grenzach-Wyhlen eine größere Bedeutung erlangen sollte. Daher sollten Ausstellungen wie „Kunst in der Neuen Mitte“ regelmäßig wiederholt werden. In entsprechender Weise äußerte sich auch Bürgermeister Tobias Benz. Er sagte, dass die Ausstellung eine große Bereicherung für das kulturelle Leben in Grenzach-Wyhlen darstelle. Mitveranstalterin Monika Lehnertz ergänzte und meinte, dass die Ausstellung sogar selbst ein Kunstwerk darstelle.

Dass die Kunst Veränderungen unterliegt, konnten die Besucher bei jungen Künstlern festmachen. Beispiele waren Ramona Engel und Nina Antonia Hartmann, die trendige Motive in Szene setzten. Das Spiel mit unterschiedlichsten Materialien und deren Auswirkungen auf die bildende Kunst verkörperten bei der Ausstellung Ayriz-Iris Krieg-Laubi und Petra Hartmann. Sie zeigten die vielfältigen Variationen ihres Schaffens.

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