Grenzach-Wyhlen Lindenschule

Der im Herbst 2017 eingeführte Ganztagesbetrieb an der Lindenschule erfordert Umbauten und Erweiterungen.Archivfoto: Tim Nagengast Foto: Die Oberbadische

Das gab es bisher noch nie: Aufgrund der Coronakrise war die für Dienstag geplante öffentliche Gemeinderatssitzung zwar abgesagt worden, einige wenige Beschlüsse konnten dennoch gefasst werden – virtuell.

Von Tim Nagengast

Grenzach-Wyhlen. Unter anderem haben die Gemeinderäte via Internet der Vergabe von Leistungen im Zuge des Umbaus der Lindenschule zugestimmt. Der Beschluss erfolgte einmütig, wie Bürgermeister Tobias Benz auf Anfrage berichtet.

Duldung der provisorischen Mensa endet noch 2020

Zum Hintergrund: Seit dem Schuljahr 2017/18 hat die Lindenschule schrittweise einen Ganztagesbetrieb in Wahlform eingeführt. Damit verbunden ist ein umfangreiches Umbau-, Sanierungs- und Erweiterungsprogramm. Dazu gehört unter anderem der Umbau der in der Aula provisorisch eingerichteten Mensa zu einer „richtigen Ausgabeküche“. In der – künftig erweiterten – Mensa sollen bis zu 300 Essen über den Tisch gehen können. Der Speisesaal soll einmal rund 100 Sitzplätze für die Schüler bieten.

Dabei drängt die Zeit, denn die Duldung für das Provisorium seitens des Landratsamtes läuft zum Ende des Jahres aus. Der Umbau zur dauerhaften Ausgabeküche soll Mitte April beginnen und im September abgeschlossen sein. Um dafür nicht in zeitlichen Verzug zu geraten, musste der Gemeinderat daher bis Dienstagabend die entsprechenden Leistungen vergeben – coronabedingter Sitzungsausfall hin oder her.

Als Bauabschnitt eins der geplanten Maßnahmen an der Lindenschule ist der Küchenumbau definiert. Dafür werden laut Kostenschätzung rund 489 000 Euro fällig. 450 000 Euro stehen im Haushalt bereits drin, hinzu kommen 39 000 Euro als überplanmäßige Ausgabe. Zum Zuge kommen das Architekturbüro Kromer– Piek und die Firma Issler aus Grenzach-Wyhlen sowie die Firma Ecokonzept (Freiburg) und das Büro Bliestle aus St. Georgen.

Anbau Ost bringt 200 Quadratmeter

Bauabschnitt zwei ist die geplante Erweiterung Ost samt Umbau des Treppenhauses. Hierfür haben die Ratsmitglieder via Internet der Vergabe Architekten- und Fachplanerleistungen in Höhe von rund 60 000 Euro zugestimmt. Diese Leistungen erbringt das Büro Kromer-Piek bereits im Rahmen der Planung für den Bauabschnitt eins (Ausgabeküche), da die beiden Abschnitte miteinander verzahnt sind.

Der geplante Anbau Ost soll dann im kommenden Jahr verstärkt in den Fokus rücken. Er soll rund 200 Quadratmeter mehr Nettonutzfläche bringen, darunter ein weiteres Klassenzimmer im Obergeschoss, einen Ruheraum sowie zusätzliche Lagerflächen.

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