Grenzach-Wyhlen Manege frei für den Pfingstzirkus

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Wie kleine Profis präsentieren sich die Teilnehmer des Pfingstzirkus vor voll besetzen Rängen. Hoch hinaus ging es bei der Tuch-Akrobatik in der Zielmattenhalle. Foto: Rolf Rombach

Zirkus – das sind bewegende Musik, lustige Momente und spektakuläre Attraktionen. Genau diese Mischung gab es am Samstag in der Zielmattenhalle. In der „Manege“: Ein wildes dynamisches Team aus Grundschülern, die sich seit Dienstag auf diesen Tag ausführlich vorbereiteten.

Grenzach-Wyhlen (rom). Die Aufführung markierte den Abschluss der ersten Ferienprogramm-Woche des Jugendreferats in Kooperation mit den Zirkus-Pädagogen von Theater Mixtura Unica aus Freiburg.

Mehr als 40 Kinder ab sechs Jahren nutzten die Gelegenheit, einen sehr praktischen Einblick in die Welt der Zirkus zu bekommen. Nach Vorstellung der acht verschiedenen Betätigungsfelder hatten sich die Kinder für jeweils zwei Disziplinen zu entscheiden. Unterstützt von der neuen Jugendreferentin der Gemeinde, Jessica See, und zwei angehenden Erzieherinnen konnten Christoph Eichler und sein Freiburger Team erneut eine abwechslungsreiche Woche im „Pfingstzirkus“ bieten. Dabei führte der Profi auch so manchen Zaubertrick zur Begeisterung und Auflockerung der Kinder durch.

Nach der Generalprobe am Samstagmorgen und einem letzten gemeinsamen Mittagessen eröffneten die Kinder mit einem Lied die Abschlussveranstaltung. Der Zulauf durch die Angehörigen war so groß, dass zusätzlich die Tribüne der Zielmattenhalle für die Besucher geöffnet wurde. Der „Alte Otto“, verkörpert von Christoph Eichler, forderte die Kinder Grenzach-Wyhlens zu einer Wette „In 80 Minuten um die Welt“ heraus, da diese ja nur noch rumsitzen würden. Auf Waveboards ging es direkt los über Wippen, um Verkehrshütchen und weitere Hindernisse.

Mittels Leiterkunststücken wurden die zahlreichen Baustellen aufs Korn genommen, ehe es mit der Tuchakrobatik hoch hinaus ging, wo auf zum Teil drei bis vier Meter Höhe die Kinder ihre Figuren vorführten. So manche davon war mit einem Lächeln für die Zuschauer auch kopfüber. Auch die weiteren Programmpunkte hatten es in sich. Jonglage, Parcours-Elemente, Balancieren über Metallfässer und Kunststücke am Trapez rundeten den kurzweiligen Nachmittag ab, der immer wieder den verdienten Szenenapplaus brachte.

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