Grenzach-Wyhlen Mit Reimen die Welt verbessern

Sechs Kinder hatten ihren Spaß beim Workshop mit Petra Hofmann (dritte von links) und Peter Reimtgut (zweiter von rechts). Jugendreferent Christoph Richter (rechts) freut sich bereits auf das Ergebnis. Foto: Rolf Rombach

Grenzach-Wyhlen - Wie können wir die Welt verbessern? Was passiert, wenn wir weiterhin nicht auf die Umwelt aufpassen? Das klingt weder heiter noch nach klassischer Rap-Musik. Zum Rap-Projekt „Meine heile Welt“ begrüßte Projektleiterin Petra Hofmann im Wyhlener Jugendzentrum (JuZ) sechs Kinder zwischen zwölf und 13 Jahren.

Ursprünglich war der Rap-Workshop ein Wunsch von Jugendlichen aus dem Wyhlener JuZ, doch beteiligte sich aus dieser Gruppe schlussendlich niemand. Und trotz einer Verschiebung des Workshops um eine Woche konnte das Jugendreferat nicht mehr Interessierte als das halbe Dutzend finden.

In einer kurzen Einführung nannte Hofmann aktuelle umweltpolitische Probleme und erkundigte sich nach dem Wissensstand der Teilnehmer. Wenig überraschend wurde die schwedische „Fridays for future“-Wortführerin Greta Thunberg dabei erwähnt und behandelt. „Wenn wir wissen, in was für einer Welt wir leben, können wir das besser in unserem Song einbinden“, erklärte die Schauspielerin und Trainerin und ergänzte mit der Frage: „Was wollt ihr erzählen?“ Und die Antworten geben Mut, dass die junge Generation sich Gedanken macht: „anderen die Augen öffnen“, „beschreiben, wie die Welt aussieht und dass es nicht so weitergehen kann“, „was muss ich machen, dass meine Träume der Welt wahr werden?“

Später kam Musikexperte Peter Reimtgut dazu. Mit bürgerlichem Namen Peter Geiselhart und früher in der Szene unter den Namen „Smurf“ und „Smurf4What“ bekannt, war er im vergangenen Jahr bei „Stimmen“ als Support von „Dendemann“ zu erleben. Der Sozialarbeiter aus Lörrach ist durch Auftritte mit verschiedenen Künstlern bekannt und gelegentlich auch mit Band unterwegs. Er stellte den weiteren Projektablauf vor: Nach der Klärung des Hauptthemas des Liedes ging es in Kleingruppen an die Punkte, welche die Kinder ansprechen wollten. Nach der Auswahl der Melodie wurde gemeinsam getextet. Welche Probleme hat die Welt, was droht der Welt, wie kann die Welt besser gemacht werden? Verpackt mit einem griffigen Refrain wird daraus ein dreistrophiger Beitrag für das Umweltprojekt, das Hofmann mit weiteren Gruppen derzeit entwickelt und das am 20. Juli im Schulzentrum Grenzach-Wyhlen vorgestellt werden soll.

Bereits am 22. Juni soll die Rap-Gruppe beim Jugendfest in Rheinfelden/Schweiz auftreten. Damit verbunden sind auch Beiträge auf der Plattform von „HörmalRhein“. Deshalb geht es nach einer weiteren Probe mit Peter Reimtgut ins Tonstudio nach Lörrach, wo die Gruppe ihr Lied aufnehmen wird und es anschließend als CD erhält.

www.hoermalrhein.com

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