Grenzach-Wyhlen Neustart erst 2022

Der Elektrolyseur ist das Herzstück der Power-to-Gas-Anlage. Die sogenannten Stacks wurden beim Zwischenfall im Juni beschädigt und ausgebaut.Archivfoto: Tim Nagengast Quelle: Unbekannt

Grenzach-Wyhlen. Die Power-to-Gas-Anlage („P2G“) von Energiedienst (ED) steht seit einem Zwischenfall im Juni still. Aus zunächst ungeklärter Ursache war damals Kalilauge ausgetreten (wir berichteten). Nun ist die Ursache ermittelt., wie ED mitteilt.

Drei Monate lang hatten der Hersteller des Elektrolyseurs, McPhy, und unabhängige Sicherheitsexperten von Gexcon die bei dem Vorfall beschädigten Module untersucht. Diese waren zuvor aus der Anlage ausgebaut und zum Hersteller nach Italien zurücktransportiert worden (wir berichteten).

Ende September stellten McPhy und Gexcon den Prüfbericht vor. Demnach haben Korrosionsablagerungen in den Modulen Überhitzungen verursacht, die zum Austritt der Kalilauge führten. Der Hersteller ergriff daraufhin Maßnahmen, um ähnliche Vorfälle in Zukunft zu vermeiden. Für Wyhlen würden die entsprechenden Module neu und verbessert produziert, bekräftigt ED. Voraussichtlich im Februar werde McPhy diese in Wyhlen anliefern und installieren.

Sämtliche Schritte erfolgen laut Pressemitteilung in enger Abstimmung mit der zuständigen Genehmigungsbehörde, dem Regierungspräsidium Freiburg.

  • Bewertung
    3

Umfrage

reg_0210_Impfung_dpa_Christoph_Soeder

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hal vorgeschlagen, die „epidemische Notlage von nationaler Tragweite“ Ende November zu beenden. Was halten Sie davon? 

Ergebnis anzeigen
loading