Grenzach-Wyhlen Regierungspräsidium soll „die Unsicherheit beenden“

Grenzach-Wyhlen - Der SPD-Ortsverein Grenzach-Wyhlen sieht bezüglich des von ihm heftig kritisierten Baustopps des B 34-Abschnitts Wyhlen (wir berichteten ausführlich) die Chance, „endlich“ in einen Dialog einzutreten. In einem offenen Brief an das Regierungspräsidium (RP) Freiburg – dieses hatte von den Grenzach-Wyhlener Sozialdemokraten kräftige Prügel bezogen – schließt sich die Orts-SPD dem Wunsch des RP nach Rückkehr zu einer sachlichen Auseinandersetzung an. Dies jedoch nicht ohne nachdrückliche Forderungen.

So erwarten die Genossen laut ihrem von den beiden Vorsitzenden, Marianne Müller und Robert Blum, unterzeichneten Brief von der Behörde „klare Aussagen“, denn Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer habe „nach unserem Kenntnisstand keine unserer Fragen beantwortet“ Es sei nun am RP, „mögliche Versäumnisse“ einzuräumen. „Wir würden uns dann gerne entschuldigen“, schreiben Müller und Blum.

Zudem erwarten sie, dass die vom RP für die Gemeinderatssitzung am 29. Januar angekündigten zuständigen Fachleute „mit einem konkreten Projektplan zur Realisierung der Ortsumfahrung Wyhlen kommen werden“. Es dürfe dann weder von „weiteren Absichtserklärungen“ noch von „plötzlich aufgetretenen schwierigen Bodenverhältnissen“ mehr die Rede sein. „Wir brauchen den Planungsstand, die vergebenen Expertengutachten und ab wann der Planungsbehörde die besonderen Bodenverhältnisse am Altrhein bekannt waren“, schreibt der SPD-Vorstand. Denn um in der Sache weiterzukommen, seien „Politikerrunden mit wohlfeilen Absichtserklärungen“ nicht zielführend.

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