Grenzach-Wyhlen Sarah Mester ist Deutscher Meister

Die Oberbadische
Sichtliche Freude herrscht nach dem Kampf bei WKU-Präsident Klaus Nonnemacher, Trainer Andreas Ohnhaus und der frischgebackenen Deutschen Meisterin Sarah Mester. Foto: zVg Foto: Die Oberbadische

Grenzach-Wyhlen. Der TV Grenzach ist zu Beginn des neuen Jahres weiterhin in der Erfolgsspur: Bei der Kampfsportmesse „Kick“ in Nürtingen wurden auch diverse Titelkämpfen ausgetragen und die Rheinfelderin Sarah Mester hat ihr Können unter Beweis gestellt.

Mester, die in Rheinfelden wohnt, aber in Grenzach-Wyhlen trainiert, hatte dort die Möglichkeit, den Deutschen Meistertitel im Profikickboxen der WKU (World Kickboxing And Karate Union) zu erkämpfen und sie hat ihre Chance genutzt. Mit diesem Erfolg ging für die 25-Jährige an diesem Abend eine zweieinhalbmonatige und sehr intensive Trainingsvorbereitung dem Ende zu.

Der gesamte Verein hatte während dieser Zeit seine Trainingsabläufe mit Blick auf den Titelkampf umgestellt und verstärkt Wettkampftechnik und Bewegungsarbeit in die Trainingseinheiten eingebettet.

Mesters Gegnerin in der Gewichtsklasse über 65 Kilogramm war Christine Labod von den Kölner Rheinfighters. Mit acht absolvierten Profikämpfen, von denen sie fünf gewann und in dreien unterlag, hatte diese schon einige Erfahrungen im Profibereich gesammelt. Sarah Mester hat hingegen bisher nur als Amateur gekämpft, wenn auch auf hohem internationalen Niveau.

Ihr Trainer Andreas Ohnhaus traut ihr jedoch einiges zu und setzte auf Kondition als siegbestimmende Komponente. Somit absolvierte die Rheinfelderin zusätzlich lange Einheiten mit Lauftrainerin Marlit Kretschmer, trainierte mit Danielle Bursch ihre Geschwindigkeit über den Kampfsport Tae Bo und nahm sich mit Andreas und Katrin Ohnhaus die technischen Kampfsportvarianten vor. Dieses Komplettpaket hat sich bewährt.

Der Kampf in Nürtingen war auf fünf mal zwei Minuten angesetzt und gleich in der allerersten Runde setzte Mester ihre Gegnerin enorm unter Druck. Mester konnte dieses Tempo über die kompletten zwei Minuten durchziehen und schon einige Wirkungstreffer landen. Als sie in die Pause ging, hatte sie sich schnell erholt.

In der zweiten Runde schickte Mester ihre Gegnerin mit einer Kombination zu Boden, so dass diese angezählt wurde. Nach der Freigabe des Kampfes kam die 25-Jährige jedoch erneut zum Zug und schlug Christine Labod diesmal k.o.

Überglücklich nahm die Rheinfelderin den Deutschen Meistergürtel in Empfang. Dieser ist ein wichtiger Erfolg im Kampfsport für den Verein und die ganze Regio. So zeigte sich auch Trainer Andreas Ohnhaus zufrieden. „Es geht weiter nach vorne und das ist wichtig. Wir sind auf dem richtigen Weg.“

u  www.tv-grenzach.de

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