Grenzach-Wyhlen Schüler gehen, Arbeiter kommen

Architekt Harry Vogt, die Schulleiter Christoph Bigler und Frank Schührer, Realschülerin Asya Khairi, stellvertretender Bauamtsleiter Rudolf Schartel, Bürgermeister Tobias Benz und Bauamtsleiterin Sabine Schneider nahmen den offiziellen Spatenstich zur Erweiterung und Sanierung des Grenzach-Wyhlener Schulzentrums vor.Foto: Heinz Vollmar Foto: Die Oberbadische

Mit dem offiziellen Spatenstich ist am Donnerstagnachmittag der Startschuss für die Sanierung und Erweiterung des Schulzentrums in Grenzach-Wyhlen gefallen. Die Arbeiten des auf 9,47 Millionen Euro geschätzten Projekts sollen im Jahr 2023 abgeschlossen sein.

Von Heinz Vollmar

Grenzach-Wyhlen. Der Spatenstich war zunächst auf dem Dach des Schulzentrums geplant, aufgrund der hochsommerlichen Hitze wurde er jedoch in den Schulhof verlegt.

Bürgermeister Tobias Benz erinnerte daran, dass das umfangreiche Sanierungs- und Erweiterungsprojekt eine lange Vorlaufzeit habe. In diesem Zusammenhang galt es, verschiedene Varianten zu prüfen und auch verschiedene Interessen in ein tragfähiges Konzept zu gießen. Auf die Gemeinde kommen nach Abzug von 1,76 Millionen Fördergeldern etwa 7,7 Millionen Euro an selbst zu tragenden Kosten zu. Mit der Sanierung und der Erweiterung des Schulzentrums werde man aber auch dem Anspruch gerecht, in der Doppelgemeinde von der Kinderkrippe bis zum Abitur ein Betreuungsangebot zu schaffen, das mithin auch die Attraktivität von Grenzach- Wyhlen ausmache.

In Bezug auf die Maßnahmen selbst verwies er auf die Schaffung von zehn neuen Klassenzimmern, die Umgestaltung der Mensa in der Aula des Schulzentrums, neue Lehrerarbeitszimmer, Investitionen in die naturwissenschaftlichen Fächer sowie in den Brandschutz. Damit einhergehen würden weitere Maßnahmen für die Multimediaausstattung der Schule, um sie auf den neuesten Stand der Technik zu bringen und um zeitgemäße Lehrmethoden zu ermöglichen.

Planer Harry Vogt betonte indes einen intensiven Dialog mit allen Beteiligten, um die komplexe Aufgabe der Bauausführung während des laufenden Schulbetriebes möglichst störungsfrei zu gewährleisten. Gleichzeitig verwies er darauf, dass die Arbeiten in Etappen erfolgen, um auf den einzelnen Ebenen des Bildungszentrums auch den Sicherheitsaspekten Rechnung zu tragen.

Lange Vorlaufzeit

Auch Vogt erinnerte an die lange Vorlaufzeit des Projektes. Dies habe aber positive Effekte hinsichtlich der Submissionen beziehungsweise der Preise für die auszuführenden Arbeiten zur Folge. Erste Raumlisten zur Bedarfsermittlung und die Zuschussanträge reichten bereits in das Jahr 2016 zurück.

Baufreigabe

Die Baufreigabe ist erteilt, übermorgen, Montag, beginnen die Stahlbauarbeiten. Die Aufstockung soll Vogt zufolge bereits im zweiten Quartal des kommenden Jahres fertiggestellt sein. Die Umbauarbeiten im Verwaltungsbereich, der Neubau der Küche sowie der Umbau der Aula sollen dann im dritten und vierten Quartal des kommenden Jahres erfolgen, während die Sanierung der Fachräume im ersten und zweiten Quartal 2022 durchgeführt werden soll.

Lob und Dank richteten die beiden Schulleiter, Christoph Bigler (Realschule) und Frank Schührer (Gymnasium) an die Verwaltung der Gemeinde, die Planer und alle übrigen Beteiligten. Beide betonten, dass die Schülerzahlen weiter steigen würden und somit auch der Platzbedarf an den Schulen. Besonders dankbar sei man auch dafür, dass neben den Investitionen in die Technik, den Lehrbetrieb und die Digitalisierung mit der neuen Mensa auch einem wichtigen sozialen Anliegen Rechnung getragen werde.

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