Grenzach-Wyhlen Sogar der Burgi landet im Käfig

Genauso bunt wie der Festsaal im Haus der Begegnung war auch das Publikum beim „Hirschböög“-Jubiläum. Foto: Heinz Vollmar Foto: Die Oberbadische

Die Grenzacher „Hirsch­böög“-Clique ist 33 Jahre alt geworden. Mit einer unterhaltsamen Jubiläumsparty im Haus der Begegnung hat die Clique in der Nacht zum Aschermittwoch bewiesen, dass keineswegs alle Narren fasnachtsmüde waren. Gemeinsam mit viel Publikum hauten die „Hirschböög“ noch einmal richtig auf die Pauke.

Grenzach-Wyhlen (mv). Dass der 33-jährige Cliquengeburtstag etwas ganz Besonderes werden würde, hatten die „Hirschböög“ im Vorfeld angekündigt (wir berichteten). Dass die Gruppe dafür ausgerechnet die Nacht auf Aschermittwoch ausgewählt hatte, lag alleine daran, dass sich kein anderer Termin mehr gefunden hatte, wie zu hören war.

Die Geburtstagsparty war daher nicht nur vom Termin her außergewöhnlich. Dies galt auch für das Ambiente im Haus der Begegnung, welchen sich in einem völlig anderen „Outfit“ als üblich präsentierte. Bei der Gestaltung hatten sich die „Hirschböög“ große Mühe gegeben.

So bestaunten die Besucher im Foyer beispielsweise tolle Illuminationen samt beleuchteter Kaffeebar. Auch die Deko im Untergeschoss des Hauses der Begegnung war aufwendig. Auf einem Monitor erfuhr man dort beispielsweise etwas über die Cliquengeschichte sowie die Zunftabende der vergangenen Jahre.

Hüte und Sonnenbrillen

Ein viel größerer Bildschirm empfing die Gäste dann mitten in der Halle, hoch oben über einer Bierbar. Auf der Bühne lud derweil eine bequeme Lounge mit tiefen Sesseln und einer Cocktailbar zum gemütlichen Verweilen ein. Zur Eröffnung gab es eine „Happy Hour“.

Als echten Knaller bewerteten viele Besucher aber den Käfig, der mitten im Saal stand. Zur fortgeschrittenen Stunde konnten die Partygäste darin beispielsweise ein Tänzchen wagen. Manche machten darin Faxen oder andere Späße. Den Käfig hatte DJ „T“ mitgebracht. Dies als Gag, wie die „Hirsch­böög“ bekundeten und sich selbst hinter Gittern zur Schau stellten. Gesiebte Luft atmen durfte auch Bürgermeister Tobias Benz, den die Narren kurzerhand mit in den Käfig verfrachteten.

Zahlreiche Überraschungen begleiteten auch das Trinkverhalten der Gäste. Diese erhielten nach dem „Abtrinken“ ihrer Getränkebons entweder einen „Hirschböög“-Hut oder eine gelbe Sonnenbrille. In einem „Hirschböög“-Holzschuh konnte man sich „Kurze“ servieren lassen.

Dass bei diesem außergewöhnlichen Programm Stimmung aufkam, versteht sich eigentlich von selbst. Mit dazu beigetragen hat auch DJ „T“, der beim Jubiläum jede Menge Hits aus der Konserve auflegte. Hinzu kamen die Auftritte der Guggemusiken „Inflagranti“ aus Basel, „Halli Galli“ aus Steinen sowie der heimischen „Node-Chaode“. Sie alle sorgten dafür, dass das 33. „Hirschböög“-Jubiläum ein echter Knaller werden konnte.

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