Grenzach-Wyhlen Soziale Arbeit mit viel Herzblut

Der neue Vorstand mit (v.l.): Alexandra Pfeiffer (Stellvertretende Vorsitzende), Josef Gyuricza (Schriftführer), Tobias Benz (Beisitzer) und Mechthild Wallny (Vorsitzende). Es fehlt Renate Sammet-Grether. Foto: Manfred Herbertz

Von Manfred Herbertz

Grenzach-Wyhlen. Die vielfältigen Aufgaben, die der Förderverein Kinder, Jugend und Kultur in der Gemeinde bewältigt, würdigte bei der Mitgliederversammlung Bürgermeister Tobias Benz, der zudem als Beisitzer in den Vorstand gewählt wurde. „Wir als Gemeinde sind froh, dass es diesen Verein gibt“, sagte er. Die Aktivitäten auf vielen Feldern würden von Menschen getragen, die sich mit Herzblut in die soziale Arbeit einbringen.

Rückblick

Es sei nicht einfach gewesen, blickten die Vorsitzende Mechthild Wallny und ihre Stellvertreterin Alexandra Pfeiffer zurück. Die Coronapandemie habe dem Verein viel abverlangt. In der Schülerbetreuung habe man eine anhaltend fallende Tendenz in der Betreuung der Ganztagsschüler festgestellt, während die Zahl der Halbtagsschüler steigend sei. So hätten die Mitarbeiter auch die Notbetreuung an der Bärenfelsschule sowie die Hausaufgabenbetreuung mit übernommen.

Auch in der Ferienbetreuung wurde viel geleistet; so wurde das Angebot 2020 gegenüber 2019 noch einmal erweitert. Neu ist eine Ferienbetreuung während der Fasnacht hinzugekommen. Ebenso wurde für Zwölf- bis 14-Jährige ein erweitertes Angebot mit Fahrradtouren angeboten. Die „Stadt der Kinder“, die nun zum dritten Mal stattfand, habe sich inzwischen als ein sehr beliebtes Angebot etabliert.

Stolz ist der Verein darauf, dass die Kinderkrippe MausHaus keinen einzigen Tag schließen musste. Man habe während des Lockdowns für systemrelevante Berufe die Kleinkinderbetreuung aufrechterhalten.

Auch das Jahr 2021 war coronabedingt durch stetige, meist kurzfristige Änderungen sehr schwer planbar, sagte die Vorsitzende.

Besonders herausfordernd sei inzwischen, dass der Förderverein die Coronatests in den Grundschulen durchführt. Das brächte die Helferinnen und Helfer so langsam an ihre Grenzen, zumal künftig wohl die Frequenz der Testungen von zwei auf dreimal wöchentlich angehoben werde.

Josef Gyuricza ging auf die Aktion „Bürger helfen Bürger“ ein. Er freue sich, dass diese Aktion unter dem Dach des KuJuKU eine Heimat gefunden habe. Er freut sich, dass der Bus wieder bedürftige Menschen zum Tafelladen nach Rheinfelden fährt, und die Aktion wird sich auch wieder an der Verteilung der Weihnachtspäckchen beteiligen.

Ausblick

Für das MausHaus wünsche man sich größere Räume, vielleicht für eine dritte oder vierte Gruppe. Ein Ansinnen, das die Gemeinde gerne unterstützt, so der Bürgermeister, denn oft scheitere die Kinderbetreuung nicht an den fehlenden Räumen, sondern am fehlenden Personal. Hier gebe es das Personal.

Finanzen

Im Zahlenwerk von Kassiererin Susanne Bartelmus wurde deutlich, was für ein Umfang die Arbeit im Verein inzwischen angenommen hat. Lob und eine kritische Bemerkung gab es von den Kassenprüfern. Lob für die tadellose Arbeit, aber die Prüfer mahnten indes an, das Buchungsverfahren etwas transparenter zu gestalten.

Bürgermeister Tobias Benz lobte die Arbeit des ehrenamtlich geführten Vereins und betonte die auf vielen Ebenen fruchtbare Zusammenarbeit. „Der Verein ist ein wichtiger Player in der Gemeinde“. Er habe den Eindruck, dass das Angebot des Fördervereins, das auch während der Pandemie aufrechterhalten wurde, wie ein Schwamm aufgesogen wurde, und er würdigte den „Riesenaufwand“, der nötig war, um Veranstaltungen durchzuführen.

Wahlen

Gewählt wurden: Vorsitzende: Mechthild Wallny, Stellvertreterin: Alexandra Pfeiffer, Schriftführer: Josef Gyuricza; Beisitzer: Dr. Tobias Benz und Renate Sammet-Grether

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