Grenzach-Wyhlen Sportfest des Turnerbund Wyhlen

Mit dem Laser-Gewehr der Biathleten konnten die Teilnehmer ihre Hand-Augen-Koordination testen. Hilfestellung gab es von den Profis der TB-Abteilung. Foto: Rolf Rombach

Bestes Wetter, immenser Zulauf, viele Helfer – das ist die Bilanz der ersten Großveranstaltung des Turnerbunds Wyhlen in diesem Jahr. Am Samstag lud der Traditionsverein ein, sich zu bewegen und die verschiedenen Angebote der einzelnen Abteilungen „nebenbei“ kennenzulernen.

Grenzach-Wyhlen (rom). Jede Abteilung hatte verschiedene Aufgaben für alle Altersklassen aufgebaut. Vom Kleinkind, das eben erst das Laufen gelernt hat, bis zum Jugendlichen reichte da die Spanne der Besucher. „Ich bin sehr, sehr glücklich. Es ist gut verlaufen, wir haben das ganze Dorf erreicht“, freute sich die erste Vorsitzende des TBW, Sandra Talmon-Gros. „Vor allem freut es mich, dass wir den Kindern viel bieten konnten.“ Zum eigentlichen Aktionsende um 17 Uhr waren noch immer zahlreiche Kinder und Jugendliche unterwegs und hatten Spaß an den Aufgaben. Zu dem Zeitpunkt gab es bereits Laufzettel im dreistelligen Bereich als Rückläufer. Als Preis lockte ein Sportbeutel mit einigen praktischen Utensilien wie einem Multifunktionstuch und Taschentüchern.

Ob Bobby-Car, Laufrad oder BMX-Rad, ein kleines Wettrennen motivierte im Hindernisparcours zu Höchstleistungen. Kooperativ ging es nebenan zu, wo beim horizontalen Kistenstapeln alleine oder zu zweit ein fiktiver Graben mit zwei oder drei Kisten überwunden werden musste. Anfangs noch Kiste an Kiste, wechselten viele Teilnehmer zu größeren Abständen. Nicht immer ganz einfach war hingegen die Laser-Schießanlage der Biathleten. Doch blieb das Ergebnis unwichtig. Alleine für den Versuch gab es einen der 27 begehrten Stempel. Mit zehn Stempeln konnte man sich den Preis abholen, wobei das TB-Team auch mal ein Auge zudrückte. Immer im Fokus: Der Spaß an der Bewegung. So manche Station wurde gerne ein weiteres Mal durchlaufen, obwohl der Stempel schon eingeholt war.

Einen Einblick in ihre Trainingsabläufe gaben dabei spielerisch die Badmintonspieler. Verschiedene Aufgaben mit den Federbällen und Schlägern forderten Geschick, Kondition und Koordination heraus. Weniger Kondition, sondern die Kräfte mit Koordination zu kombinieren, galt es bei der Shaolin-Gruppe in der Halle. Wie lange kann man sich an einer Stange hängend festhalten. Oder den Gegner mit einer Schaumstoffröhre von einem Sandsack schubsen, ohne selbst das Gleichgewicht zu verlieren. Immer wieder nebenan die Eltern, die sich sichtbar freuten, alte Bekannte zu treffen.

Kleine Tanzelemente zeigte die Rock ’n‘ Roll-Abteilung auf der Bühne der Festhalle, die es nachzumachen galt. Bei den Leichtathleten gab es verschiedene Geschicklichkeitsaufgaben und einen Hindernisparcours. Zur Freude der kleinen Besucher konnte sich zudem auf der Hüpfburg mit integrierter Rutsche ausgetobt werden, und wer sich nach oben traute, konnte beim Kistenstapeln versuchen, den Tagesrekord von 17 Kisten zu brechen.

Entsprechend „müde, aber glücklich“, zog Sandra Talmon-Gros am Abend Bilanz. Die Sommernacht light endete bereits eine Stunde früher, dafür stand da schon fest: Fortsetzung folgt.

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