Grenzach-Wyhlen - Die Vorbereitungen sind abgeschlossen. Und auch in diesem Jahr bekommen die Besucher der Ausbildungsbörse im Schulzentrum, die ein kleines Jubiläum feiert und seit zehn Jahren besteht, einen breiten Überblick über das Ausbildungsangebot von Firmen, Verbänden und Organisationen, die in der Regio beheimatet sind, geboten. Mit den Worten „Happy 10 Years“ ist dann auch auf dem 32 Seiten starken Flyer der Hinweis auf den runden Geburtstag zu lesen.

Zum zehnten Mal wird am Samstag, 16. Februar, von 10 bis 13 Uhr im Schulzentrum an der Kantstraße auf drei Ebenen die Ausbildungsbörse für die Schüler von Realschule und Lise-Meitner-Gymnasium (LMG) über die Bühne gehen. Und zum zehnten Mal wird sie ehrenamtlich von Tosca Vogt organisiert, die tatkräftige Unterstützung von Stephanie Kast (Freundeskreis der Realschule), Astrid Kabella (Vorsitzende Freunde des LMG) sowie Tilman Hutschenreuter aus dem Vorstand der Freunde des LMG erhalten hat.

Wege zum Beruf aufzeigen

Die Börse ist nach wie vor eine Erfolgsgeschichte, und: „Wir wachsen noch“, sagt die Organisatorin über die Börse, die unter dem Motto „Wege zum Beruf“ ihre Türen öffnen wird. Wie ein roter Faden zieht sich die Berufsorientierung der Schüler durch den Betrieb der Realschule, wie Rektor Christoph Bigler betont, deswegen sei die Ausbildungsböse inzwischen zu einem wichtigen Ankerpunkt geworden.

Auch das im Schulzentrum beheimatet Lise-Meitner-Gymnasium rückt mit in den Fokus der Börse. Lag bisher der Schwerpunkt am Gymnasium in der Studieninformation, so nimmt dort zunehmend auch die berufliche Ausbildung Raum ein. So gibt es jetzt an beiden Schularten mit WBS (Wirtschafts-, Berufs und Studienorientierung) ein neues Fach.

Mit 59 Unternehmen, Verbänden und Organisationen, die in der Gesamtheit immerhin mehr als 170 Ausbildungsberufe repräsentieren, hat die Börse eine beachtliche Größe erreicht. „Mehr geht fast nicht“, so Tosca Vogt, denn die zur Verfügung stehenden Räumlichkeiten kommen an ihre Grenze. Mit 16 Ausbildungsbetrieben war man 2008 bescheiden und relativ klein mit der ersten Ausbildungsbörse gestartet, erinnert sich Tosca Vogt, die Vorsitzende des Freundeskreises der Realschule, welche die Börse seinerzeit initiiert hatte.

Ausbildungsmöglichkeiten in unmittelbarer Nähe

Nach wie vor steht an erster Stelle die Idee, Ausbildungsmöglichkeiten darzustellen, die junge Menschen aus Grenzach-Wyhlen in unmittelbarer Nähe ihres Wohnortes haben. Und so hat man bei der Auswahl der Betriebe Wert darauf gelegt, dass sie entweder vor Ort ansässig sind oder aus der Regio kommen. Einzige Ausnahme: die Bundeswehr. Und dass im Lauf der Jahre auch Global Player, also weltweit tätige Firmen, erkannt haben, dass sie ihren Nachwuchs vor Ort „rekrutieren können“, zeige sich darin, dass erstmal auch der Chemiekonzern Roche an dieser Börse dabei sein wird. Denn der Wettlauf um die besten Talente ist im vollen Gange.

Wichtig ist den Organisatoren auch, dass die Börse im Vorfeld in der Schule besprochen wird. „Dass sich Schüler schon damit auseinandersetzen, das wird im Unterricht vorbereitet“, sagte Schulleiter Bigler und wies darauf hin, dass der Besuch der Ausbildungsbörse für die Realschüler der Klassen 7 bis 10 verpflichtend ist.

Man habe nicht nur Schüler, sondern auch Eltern zur Ausbildungsbörse eingeladen, sagte Organisatorin Tosca Vogt. Aus dem gemeinsamen Besuch ergebe sich schon beim Gespräch vor Ort mit Ausbildungsbetrieben und für eine Nachbesprechung zu Hause eine breite Basis.

  • Die zehnte Ausbildungsbörse im Schulzentrum Grenzach-Wyhlen, Kantstraße, findet am Samstag, 16. Februar, von 10 bis 13 Uhr statt. Insgesamt beteiligen sich 59 Aussteller aus der Regio und darüber hinaus, die über mehr als 170 verschiedene Ausbildungsberufe informieren und mögliche Wege in den Beruf aufzeigen wollen.