Grenzach-Wyhlen Union lässt kräftig Federn

Nur wenig Betrieb herrschte am Nachmittag in den Wahllokalen in Grenzach-Wyhlen. Sehr viele Bürger hatten bereits per Brief gewählt. Foto: Manfred Herbertz

Grenzach-Wyhlen (tn). Schwere Schlappe für die Christdemokraten: Zwar waren bei Redaktionsschluss erst 18 der 19 Wahlbezirke ausgezählt, doch hat die Union in Grenzach-Wyhlen sowohl bei den Erst- als auch bei den Zweitstimmen kräftig eingebüßt. Die CDU ist bei den Zweitstimmen mit nur noch 20 Prozent meilenweit entfernt von den vor vier Jahren erzielten 32,7 Prozent beziehungsweise 41,2 Prozent von 2013. Platz eins belegt neu die SPD, die mit 23,9 Prozent (2017: 18,3 Prozent) die Trendwende geschafft hat. Die Grünen kamen auf 20,5 Prozent.

Bei den Erststimmen lieferten sich Diana Stöcker (CDU, 22,9 Prozent), Takis Mehmet Ali (SPD, 21,8 Prozent) und Gerhard Zickenheiner (Grüne, 22 Prozent) ein Kopf-an-Kopf-Rennen.

Traditionell stark: die Freidemokraten. Sie haben sich mit 15,2 Prozent bei den Zweitstimmen im Vergleich zu vor vier Jahren (13,5 Prozent) das zweite Mal in Folge verbessern können. Kandidat Christoph Hoffmann steigerte sich von 10,9 Prozent der Erststimmen anno 2017 auf nun 14,1 Prozent. In den einstelligen Bereich abgerutscht ist derweil die AfD mit 8,4 Prozent (2017: 10 Prozent). Kandidatin Martina Kempf konnte 8 Prozent auf sich vereinen.

Keinen Heimvorteil hatte Ulrich Kissel. Der in Grenzach-Wyhlen lebende Kandidat der Partei Freie Wähler erreichte lediglich 2,9 Prozent der Erststimmen.

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