Grenzach-Wyhlen Unmittelbar betroffen

Die geplante Einkapselung von Perimeter 2 der Grenzacher Kesslergrube stößt in der schweizerischen Nachbargemeinde Riehen nicht auf Gegenliebe. Foto: BASF Foto: Die Oberbadische

Grenzach-Wyhlen/Riehen (tn). Von der geplanten Einkapselung von Perimeter 2 der Kesslergrube fühlt sich auch die Gemeinde Riehen „unmittelbar betroffen“. Der Gemeinderat der Schweizer Nachbargemeinde fordert in einer dem Landratsamt Lörrach zugegangenen Stellungnahme den Totalaushub der Altlast.

Das entsprechende Papier wurde laut Pressemitteilung am Dienstagabend verabschiedet. Der Riehener Gemeinderat fordert von der Lörracher Behörde, die in der Sache das letzte Wort hat, „die vorgesehene Sicherung des Perimeters 2 zu überdenken und von der zuständigen Firma eine langfristige Lösung zu verlangen“.

Die Gemeinde Riehen beziehe ihr Trinkwasser hauptsächlich über die Grundwasseranreicherung in den Langen Erlen, die mit Flusswasser aus dem Rhein gespeist wird. Die Rohwasserfassung befinde sich rund 2,5 Kilometer unterhalb des Auslaufbauwerks der BASF, wo sich die Kesslergrube befinde. Die Gemeinde Riehen sieht sich daher „von der Sanierung der Kesslergrube unmittelbar betroffen“. „Die nun vorgesehene Einkapselung des Perimeters 2 ist keine Sanierung im eigentlichen Sinne, sondern eine Sicherung der vorhandenen Altlast. Damit wird das Problem nicht gelöst, sondern seine Lösung späteren Generationen überlassen“, hält die Gemeindeverwaltung fest.

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