Grenzach-Wyhlen Virtueller Blick in die „Grube“

Die Oberbadische, 25.02.2016 00:56 Uhr

Die Firma eröffnet Mitte April direkt neben dem Sanierungsgelände ihres Teils der Keßlergrube ein Besucherzentrum. Grenzach-Wyhlen. Das Unternehmen lädt alle Interessierten ein, sich über die Planung und Umsetzung der Sanierungsarbeiten von Perimeter 1/3-Nordwest der Bodenaltlast zu informieren. Die Besucher erwartet laut Mitteilung von Roche eine spannende Reise durch die verschiedenen Etappen der Sanierung bis zur späteren Renaturierung des Rheinufers sowie Nachnutzung des Geländes. Wesentlicher Bestandteil des Besucherkonzeptes sei eine Ausstellung, die den Besucher auf multimediale Weise in die „Grube“ führt. Eine Anmeldung ist ab sofort möglich. Anhand von Videoinstallationen und Modellen sollen sich die Besucher ein Bild von den Sanierungsschritten, von den verwendeten Technologien, Maschinen und den involvierten Mitarbeitern und Firmen machen können. Präsentiert und erläutert wird ferner, wie die Sanierung von Perimeter 1/3-NW der Keßlergrube geplant wurde und umgesetzt wird. Unter fachkundiger Führung machen sich die Besucher mit den verschiedenen Tätigkeiten und Arbeitsschritten vertraut und können mit den anwesenden Experten direkt im Anschluss an den Ausstellungsbesuch noch offene Fragen klären. „Für uns ist es wichtig, dass wir den Bürgern von Grenzach-Wyhlen und allen anderen Interessierten die Gelegenheit bieten, sich ausführlich über die Sanierungsarbeiten informieren zu können. Mit dem Besucherzentrum wird dies auf unterhaltsame und zugleich informative Weise möglich sein“, wird Roche-Gesamtprojektleiter Richard Hürzeler in der Pressemitteilung zitiert Markus Ettner, technischer Projektleiter, unterstreicht darin die Bedeutung des neuen Besucherzentrums: „Zahlreiche Arbeiten, wie der Aushub des belasteten Erdreichs, finden aus Sicherheitsgründen in einer geschützten Einhausung statt und bleiben somit vor den Augen der Öffentlichkeit verborgen. Mit dem Besucherzentrum können wir eindrücklich vermitteln, was unter der Einhausung im Aushubbereich passiert und sorgen damit für größtmögliche Transparenz.“ Das Besucherzentrum richtet sich laut Roche an die breite Öffentlichkeit. Das Unternehmen hofft, dass insbesondere die Bürger von Grenzach-Wyhlen und Schulklassen ab Sekundarstufe I das neue Angebot intensiv nutzen. Für Fachgruppen und Hochschulen könnten die Führungen auf Wunsch mit spezifischen Fachreferenten ergänzt werden, teilt das Unternehmen mit. Für den Besuch ist zwingend eine Anmeldung erforderlich. Sie erfolgt über das Anmeldeformular auf der Website http://kesslergrube.de/perimeter1/besucher/, auf welcher eine vordefinierte Auswahl an Besuchsterminen aufgeführt ist. Pro Termin sind maximal 20 Personen zugelassen. Für größere Gruppen sind nach Absprache Ausnahmen vorgesehen. Der geführte Rundgang durch das Besucherzentrum dauert rund 90 Minuten. Kinder und Jugendliche sind willkommen. Roche empfiehlt einen Besuch aber erst ab der Sekundarstufe I.