Grenzach-Wyhlen Von Kolumbien nach Bingen am Rhein

Grenzach-Wyhlen - 41 Besucher wurden am vergangenen Samstag am Emilianum in Grenzach durch den Vortrag von Marion-Fennel Stüber über die Lebensweise der indigenen Kogi in der Sierra Nevada Santa Marta, Kolumbien, gefesselt. Die Qualität der Veranstaltung wurde nicht durch den vorgeschriebenen Sicherheitsabstand der aufgestellten Stühle gemindert.

Fennel-Stüber erläuterte in spannender Art die Bedrängnis, der die indigenen Völker Kolumbiens ausgesetzt sind. Bereits mit Erscheinen der Conquistadores, der spanischen Eroberer, die im 16. Jahrhundert die südamerikanische Küste erreichten und die die Ureinwohner aus Goldgier brutal töteten, begann das Leiden dieser friedlichen Menschen.

Die Indianer der Sierra Nevada sind Nachfahren der Tairona, einer prä-kolumbianischen Hochkultur, deren kunstvolle Goldarbeiten und Architektur sowohl Touristen als auch Grabräuber in die Region locken.

Nach Bingen geht es am kommenden Samstag, 11. Juni, ab 16.30 Uhr, wenn der Autor und Journalist Ralf H. Dorweiler dem Publikum das Schicksal eines Zeidlers, also eines Wildbienenimkers, aus dem Schwarzwald näherbringt. Abenteuerlich ist dessen Versuch seine Frau vor dem Richtschwert zu retten, indem er bei der Heilerin Hildegard von Bingen um Fürbitte nachsucht. Er hat dazu nur wenige Tage Zeit, und der Weg vom Münstertal nach Bingen ist weit. Die fromme Frau knüpft an ein rettendes Referenzschreiben schier unerfüllbare Bedingungen, die der arme Zeidler erfüllen soll.

Weitere Informationen: Die Veranstaltungen am Emilianum sind durch ein Hygienekonzept abgesichert, welches sich bereits bewährt hat, wie Kurt Paulus als Veranstalter versichert. Eine Voranmeldung ist nicht nötig.

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