Grenzach-Wyhlen/Herten - „Man muss die Feste feiern, wie sie fallen“, lautet ein Sprichwort. Getreu diesem Motto feierte die Nasenrümpfer-Hexen-Clique Wyhlen am Wochenende über zwei Tage hinweg den 60. Geburtstag der Nasenrümpfer. Diese haben sich im Jahr 1959 formiert. Zehn Jahre später hat man sich mit der Hexenclique zu den Nasenrümpfer-Hexen zusammengetan.

Im Mittelpunkt des Jubiläumswochenendes stand am Freitag ein Empfang mit zahlreichen Ehrungen in der wunderschön dekorierten Halle des St. Josefshauses in Herten, während der Samstag am selben Ort ganz dem Feiern des Nasenrümpfer-Jubiläums gewidmet war.

Wie groß die Wertschätzung für die Wyhlener Traditionsclique ist, zeigte sich schon am Freitag in den vielen Jubiläumsreden, so auch in der des Grenzacher Oberzunftmeisters Stefan Koppetsch. Er richtete seinen Dank an die Nasenrümpfer-Hexen für deren beispielhaftes närrisches Engagement.

Im Versmaß richteten Elisabeth und Claus Schneider für die Wyhlener Zunftspieler ihre Jubiläumsgrüße an die Nasenrümpfer-Hexen-Clique. Sie schenkten dem Narrensamen der Nasenrümpfer-Hexen einen Tag im „LÖ bloc“, der beliebten Boulder­halle in der Doppelgemeinde. In Anlehnung an zahlreiche Hits von bekannten Entertainern gratulierte indes Mühliraideufel Andreas Luhn den Nasenrümpfer-Hexen. Er rief der Jubiläumsclique mit den Udo-Jürgens-Worten zu„ ….mit 60 Jahren, da fängt das Leben an…mit 60 Jahren, da hat man Spaß daran…“ Zahlreiche Grußworte von befreundeten Cliquen und Vereinsvertretern komplettierten am Freitag die Gratulationskur, die musikalisch von der Latschari-Musik aus Rheinfelden und den heißen Rhythmen von DJ-Joe begleitet wurden.

In seinem Rückblick erinnerte Cliquenchef Mario Wichmann sowohl beim Empfang am Freitag als auch beim Ball am Samstag wie stolz er auf seine Clique ist, die im Jahr 1959 mit viel Idealismus gegründet wurde. „Vor allem unseren Gründern haben wir sehr viel zu verdanken, ihnen gilt meine größte Wertschätzung“, sagte Wichmann.