Häg-Ehrsberg Fördermaßnahmen anders gestalten

Armin Schuster, Walter Kemkes, Christof Nitz und Anja Herzog (von links).Foto: zVg Foto: Markgräfler Tagblatt

Häg-Ehrsberg. Christof Nitz, CDU-Landtagskandidat für den Wahlkreis Lörrach, hat sich kürzlich in Häg-Ehrsberg über die Perspektiven der Landwirtschaft sowie die Zukunftschancen des ländlichen Raums informiert.

Nitz sagte: „Die Zukunftsfähigkeit unserer ländlichen Regionen hängt nicht zuletzt von den Bedingungen der landwirtschaftlichen Bewirtschaftung ab. Die typischen Weideflächen des Südschwarzwalds entziehen sich den Kategorisierungen aktueller Förderverfahren. Wir müssen auf allen politischen Ebenen gemeinsam überprüfen, wie die Fördermaßnahmen zukünftig gestaltet werden sollten, damit die Raumschaft Schwarzwald nicht zu kurz kommt.“

Anja Herzog (CDU), Zweitkandidatin für den Wahlkreis Lörrach, betonte: „Der ländliche Raum ist mehr als Landschaft, Idylle oder Rückzugsort für Freizeitspaß am Wochenende. Der ländliche Raum ist unser Motor.“

Gemeinsam mit Armin Schuster, CDU-Bundestagsabgeordneter für den Wahlkreis Lörrach-Müllheim, dem Bürgermeister von Häg-Ehrsberg, Bruno Schmidt, dem Bürgermeister von Schönau, Peter Schelshorn und Walter Kemkes, Geschäftsführer des Biosphärengebiets Schwarzwald, hat der Besuch auf dem Franks Hof in Häg-Ehrsberg die Gelegenheit gegeben, einen direkten Einblick in die besondere Situation der Bewirtschaftung zu bekommen. Diese findet in der Regel unter erschwerten Bedingungen statt, etwa in Steillagen beziehungsweise bei Hangneigungen.

Schuster: „Die Raumschaft Schwarzwald ist einzigartig und spezifisch. Die besondere Situation der Bewirtschaftung wird vor allem durch die typischen Weidesysteme bestimmt.“ Schuster betonte, dass auf dieser Grundlage Landwirtschaft und Tourismus sowie Landwirtschaft und Naturschutz nicht als Gegensätze zu betrachten sind.

Walter Kemkes legte die Wesensmerkmale des Biosphärengebiets dar. Ein wichtiges aktuelles Projekt sei „Allmende 2.0“, mit dem zukunftsfähige Konzepte zum Erhalt der Allmendweiden herausgearbeitet werden sollen.

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