Häg-Ehrsberg Neues in der Heimat entdecken

Karl-Heinz Rümmele
Für das Gruppenfoto wurde dem Hund des Kommandanten eine Warnweste übergestreift – was den Kindern gut gefiel. Foto: Karl-Heinz Rümmele

Filzen, Basteln, einen Einblick erhalten und dabei allerhand Neues lernen konnten die Teilnehmer des Kinderferienprogramms des Fördervereins Angenbachtalschule im Hinterhag. Rund drei Wochen hatten die 120 Kinder die Chance, ihre Heimat aus einem neuen Blickwinkel kennenzulernen.

Von Karl-Heinz Rümmele

Häg-Ehrsberg. In der Zeit vom 2. bis 20. August lud der Förderverein Angenbachtalschule Häg-Ehrsberg mit Vereinen, Privatpersonen und Organisationen wieder zu einem Kinderferienprogramm für die Daheimgebliebenen ein.

Begonnen hatte das Programm mit einer Filzwerkstatt bei Johanna Ortlieb in Ehrsberg. Diesem Programmpunkt folgte ein Einblick in die Dorfmetzgerei von Edelbert Wassmer in Rohmatt. Danach ging es für die Teilnehmer auf den Rohrberg zu Familie Wuchner, wo die Kinder unter dem Motto „Von der Kuh zur Butter und auf das selbst gemachte Holzofenbrot“ alles mitmachen durften.

Die nächste Aktion fand im Probelokal der Trachtenkapelle Häg-Ehrsberg statt. Hier lernten die Kinder von Mitgliedern der Jugendmusik, wie sie sich selbst Instrumente basteln können. Die Gruppe „Theater in den Bergen“ lud zur Kinofilmvorführung auf den Dachboden der Alten Schule in Ehrsberg ein. Zum Abschluss des Kinderferienprogramms lud die Feuerwehr Häg-Ehrsberg zu „Spiel und Spaß bei der Feuerwehr“ ein.

Die Arbeit der Feuerwehr kennenlernen

Auch hier fanden sich wieder zahlreiche Kinder ein. Diese wurden vom stellvertretenden Kommandanten Heiko Frank begrüßt, und danach wurden sie in fünf Gruppen mit jeweils sechs Teilnehmern eingeteilt. Zwei Gruppen waren immer unterwegs mit den beiden Löschfahrzeugen – die restlichen Kinder absolvierten vor und im Gerätehaus sowie auf dem Gelände des Bauhofs verschiedene Spiele. Vor dem Gerätehaus fand unter anderem ein Trockenskifahren zu sechst auf zwei Holzbrettern statt sowie ein Zieltreffen mittels D-Rohr aus der Kübelspritze, deren Funktion den Kindern vorab erklärt worden war.

Im Gerätehaus wurde ein Geschicklichkeitsspiel mit einem Golfball, zwei Latten und einem Eimer durchgeführt und überdies die Frage geklärt, wie man sich bei einem Brandfall verhalten muss. Die Feuerwehrleute simulierten mithilfe von Kunstnebel eine Rauchentwicklung. Die Kinder hatten die Aufgabe, auf dem Boden kriechend durch den Nebel mit einer Taschenlampe in der Hand eine Überraschung zu suchen. Auf dem Gelände des Bauhofs konnten die Kinder mithilfe eines Wasserstrahls aus dem Schlauch versuchen, eine Kegelpyramide umzuwerfen – was allen sichtlich Spaß bereitete. Wer Lust hatte, durfte zum Abschluss durch den Sprühstrahl laufen und das kühle Nass genießen. Von Kommandant Wolfgang Köpfer und seinem Helferteam erhielten die Kinder als Geschenke ein Vesperbrettchen aus Holz mit einer eingravierten 112, ein Bilderbuch, ein Malbuch sowie die Information „Was tun wenn’s brennt“. Rund 120 Kinder hatten mit viel Spaß an den Aktionen teilgenommen und zogen eine positive Bilanz. So möchten einige auch im kommenden Jahr wieder mit dabei sein.

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