Häg-Ehrsberg Umzug wird Opfer des Regens

Einige wenige Hinterhager trotzten am Erntedankfest dem starken Regen. Foto: M. Rümmele Foto: Markgräfler Tagblatt

Häg-Ehrsberg (mrue). Die Trachtenkapelle Häg-Ehrsberg war in diesem Jahr der Veranstalter des Erntedankfests in Häg-Ehrsberg. Schon am Samstag war den Organisatoren klar, dass der Umzug am Sonntag wegen der anhaltenden Regenfälle abgesagt wird – zum ersten Mal in der langen Geschichte der Erntedankfeste in Häg-Ehrsberg.

Nach dem Erntedankgottesdienst in der Ehrsberger Kapelle, der von Pfarrer Franz Malzacher abgehalten und von einer Abordnung des Musikverein Rohmatt begleitet wurde, konnte der Pfarrer doch noch einen Erntewagen aus Sonnenmatt, einen des Männergesangvereins sowie zwei von Kindern gestaltete segnen, die sich vor der Kapelle eingefunden hatten. Der kleine Umzug setzte sich Richtung Festplatz in Bewegung, begleitet vom Landfrauenverein Häg-Ehrsberg und den Kirchgängern.

Im Weideschuppen spielten zunächst die Trachtenkapelle Häg-Ehrsberg und der Musikverein Rohmatt gemeinsam drei Stücke zur Begrüßung der Gäste und Umzugsteilnehmer. Danach wurde die Bühne für den Musikverein Wieslet zum Frühschoppenkonzert freigemacht und der Weideschuppen füllte sich mehr und mehr. Die Wiesleter Musiker erfreuten die Festgäste unter ihrem Dirigenten Christian Strütt mit Märschen und Polkas. Danach trat der Musikverein Rohmatt auf die Bühne, der unter Dirigent Jürgen Strittmatter ebenfalls die Festbesucher mit musikalischen Leckerbissen erfreute.

Um die Mittagszeit hatten die Helfer der Trachtenkapelle alle Hände voll zu tun. Im Anbau des Weideschuppens konnte man an zwei Ständen Selbstgebasteltes aus Holz sowie selbstgemachte Spirituosen und Honig erwerben. Wegen des Regens hatten einige Aussteller abgesagt.

Im Weideschuppen ging es weiter mit der Kinder-, Jugend- und Erwachsenen- Trachtengruppe Häg-Ehrsberg und deren tänzerischen Darbietungen, die mit reichlich Beifall belohnt wurden. Zum Abschluss des zweitägigen Fests spielte die Trachtenkapelle Präg unter ihrem Dirigenten Axel Friedrich, die mit ihren Musikstücken nochmals alle im Weideschuppen mitriss.

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