Handball Bojic und Huber verstärken den Gastgeber

Die Oberbadische
Ana Bojic (vorne) spielt für die HSG Dreiland im Derby gegen Todtnau.Foto: Archiv Foto: Die Oberbadische

Von Uli Nodler

Weil am Rhein. Vier Partien wurden in der Frauen-Südbadenliga Süd in dieser Saison erst ausgetragen. Und am morgigen Samstag steigt am dritten Spieltag bereits das Derby-Rückspiel zwischen Gastgeber HSG Dreiland und dem TV Todtnau. Anwurf in der Weiler Sporthalle an der Egerstraße ist um 18 Uhr.

Das Hinspiel zum Saisonauftakt hatte Gastgeber TV Todtnau hauchdünn mit 25:24 gewonnen. Morgen nun wollen die Dreiländerinnen den Spieß umdrehen. „Wir haben nach zwei Spielen 1:3-Punkte. Das heißt: Wenn wir die Playoffs nicht frühzeitig abschreiben wollen, müssen wir gegen Todtnau gewinnen“, zählen für Trainer Joachim Hußmann nur zwei Punkte.

Im Gegensatz zur klaren Niederlage am vergangenen Wochenende bei der HSG Freiburg II, wo die HSG Dreiland personell angeschlagen antrat, kann Hußmann nun im Derby auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. Mit dabei ist also auch trotz ihres fortgeschrittenen Sportlerinnen-Alters Ausnahmespielerin Ana Bojic. .Sie allein kann den Unterschied ausmachen. Erstmals in dieser Saison wird sich auch Selina Huber das Dreiland-Trikot überstreifen. Zudem werden drei Nachwuchsspielerinnen dabei sein. „Nahezu komplett können wir dann in diesem Match ein ganz anderes Tempo gehen wie zuletzt in Freiburg, wo die Mannschaft beim 17:18 nach 45 Minuten kräftemäßig deutlich Federn lassen musste“, gibt sich Hußmann zuversichtlich. Fehlen wird allerdings die verletzte Kreisläuferin Jelena Brisevac.

Aber auch Todtnaus Coach Marco Suevo muss im Derby wohl auf einen Spielerin verzichten. Hinter dem Einsatz von Lena Walleser steht ein Fragezeichen.

Ungeachtet der Dreiland-Revanchegelüste peilt der TVT auch auswärts gegen die HSG Dreiland einen Erfolg an. „Die Mannschaft hat sicherlich das Potenzial, um den Derbysieg zu wiederholen“, betont Suevo. Vor zwei Wochen sah es in der heimischen Silberberghalle nach einem klaren Erfolg der Gastgeberinnen aus, lagen sie nach 48 Minuten doch mit sechs Toren vorne. Die Gäste aus der Grenzecke nutzen in der Schlussphase die vielen einfachen Todtnauer Fehler und kamen noch einmal bis auf ein Tor heran. „Diesmal will ich 60 Minuten lang eine konzentrierte Leistung meiner Mannschaft sehen“, macht Coach Marco Suevo deutlich.

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