Handball Dreiland findet zu alter Stärke

Michael Hundt
Yannick Sain und die HSG Dreiland wollen beim TV St. Georgen für eine Überraschung sorgen. Foto: Michael Hundt

Langsam, aber sicher finden die Männer der HSG Dreiland ihren Schwung wieder. Die große Stärke, über ihr schnelles Spiel zum Erfolg zu kommen, war in den vergangenen Wochen noch im Winterschlaf. Zum Spitzenspiel gegen St. Georgen im Schwarzwald kommt die HSG wieder in Schwung.

Von Michael Hundt

Weil am Rhein/Lörrach- Brombach. Die Rückfahrt vom Bodensee am vergangenen Samstag war durchaus feucht, vor allem aber war sie fröhlich. Denn die Herren der HSG Dreiland hatten nicht nur ihr Spiel bei der HSG Mimmenhausen/Mühlhofen erfolgreich absolviert, sondern stehen dank der Resultate der Mitkonkurrenten plötzlich an der Tabellenspitze in der Aufstiegsrunde.

Nun will die Mannschaft von Cheftrainer Bruno Kempf alles daran setzen, dass die Rückfahrt am Samstagabend aus dem Schwarzwald ähnlich gut gelaunt verläuft wie die Rückreise vom Bodensee vor einer Woche. Doch die Mannschaft des TV St. Georgen wird alles daran setzen, um die HSG vom Thron zu stoßen und sich selbst an die Tabellenspitze zu setzen.

Die Euphorie ist bei den HSGlern groß. „Selbst Bruno war voll des Lobes nach dem Spiel. Es hat schon viel geklappt“, freute sich Teamsprecher Nils Haunschild selbst ein paar Tage nach dem Erfolg am Bodensee noch.

Die Vorbedingungen waren „mehr als harzig“, so Haunschild. Mit Niklas Weber und Tobias Ludwig fehlten zwei Leistungsträger vor allem in der Defensive – und werden auch in St. Georgen der Mannschaft nicht zur Verfügung stehen.

An der Abwesenheit der beiden Spieler lag es auch, dass die Abwehr zunächst ein paar Probleme hatte. Doch im Laufe der Partie stellten die HSGler ihre Schwächen ab, spielten auch in der Abwehr besser zusammen. Hier soll auch der Schlüssel für einen möglichen Erfolg im Schwarzwald liegen. „Als Team hat das gut funktioniert. Unser Ziel muss es sein, den Schwung jetzt mitzunehmen“, erklärt Haunschild.

Leicht wird es auf keinen Fall. St. Georgen hat in dieser Saison noch kein Heimspiel verloren. „Ich sehe uns da nicht als Favorit“, so Haunschild. Der Druck liegt auf jeden Fall bei den Gastgebern, da diese als einer der großen Favoriten auf den Aufstieg gelten. Die Niederlage bei der SG Müllheim/Neuenburg war für die Hausherren nicht geplant. Einen weiteren Ausrutscher kann und will sich der Favorit am Samstagabend definitiv nicht leisten.

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