Handball Ein Sieg ist erste Spielerpflicht

Michael Hundt
Philip Müller versucht, über Halb-Rechts einen Treffer zu erzielen. Foto: Michael Hundt

Schon vor fünf Jahren hatten die Herren der HSG Dreiland das Ziel, mit der Mannschaft in die Südbadenliga aufzusteigen. Am morgigen Samstag kann dem Ensemble von Cheftrainer Bruno Kempf ein wichtiger Schritt in diese Richtung gelingen.

Von Michael Hundt

Weil am Rhein. Die Ausgangslage für die Herren der HSG Dreiland hat sich auch durch das Unentschieden gegen St. Georgen am vergangenen Samstag nicht verändert: Wenn die Mannschaft von Bruno Kempf in der kommenden Saison endlich in der Südbadenliga spielen will, müssen die letzten beiden Saisonspiele erfolgreich absolviert werden. Am Samstag geht es zum Auswärtsspiel gegen die Reserve des TuS Steißlingen.

„Es ist seit der Gründung der Männermannschaft der HSG Dreiland das wichtigste Spiel für uns“, erklärt Teamsprecher Nils Haunschild. Schon in der Gründungssaison 2017/18 hatten die Herren das Ziel, in die Südbadenliga aufzusteigen. „ Wir kennen den Gegner, wir wissen, wo unsere Fehler gegen St. Georgen und auch im Hinspiel waren,“ so Haunschild.

Der Stachel nach dem Unentschieden gegen St. Georgen sitzt zwar nicht mehr ganz so tief, reicht aber noch aus, um die Spieler etwas zu pieken. Genau diesen Ansporn scheint es aber zu brauchen, um gegen die Wundertüte vom Bodensee zu bestehen. Für die erste Mannschaft des TuS Steißlingen ist die Saison noch nicht entschieden, daher weiß man auf Seiten der Gäste aus dem Dreiländereck nicht, mit welchem Personal sich die Steißlinger präsentieren. Denn die Spieler, die noch im U21-Bereich sind, können zwischen den beiden Mannschaften ohne Sperre wechseln.

Das große Manko am vergangenen Wochenende war die mangelhafte Verwertung der Torchancen. Zu viele Fehlwürfe und zu lange Durststrecken ohne Treffer hatten die Weiler zu überstehen. Hier hat das Team im Laufe der Woche an der Fehlerminimierung gearbeitet. Im Hinspiel gegen den TuS kassierte die HSG außerdem zu viele Treffer im Eins-gegen-Eins und macht auch in der Deckungsarbeit einige Fehler. „Über die Deckungsform müssen wir uns noch aber Gedanken machen.“

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