Handball Eine äußerst harmlose Offensive

Leonie Hartl beim Sprungwurf.Foto: zVg/Michael Wendling Foto: Die Oberbadische

Freiburg (pd/mib). Die Red Sparrows der HSG Freiburg befinden sich in der 2. Bundesliga auf ihrer Abschiedstour. Und diese war am Wochenende wenig erfreulich. Gegen den TVB Wuppertal schlug in eigener Halle eine klare 16:28 (10:14)-Niederlage zu Buche. Am 24. Spieltag feierten indes drei Spielerinnen der Young Sparrows ihr Debüt in der Ersten.

Die Freiburger Heimniederlage ist schnell erzählt: Viele technische Fehler und eine zeitweise sehr harmlose Offensive sorgten von Beginn an dafür, dass die Red Sparrows den TVB nicht in Bredouille bringen konnten. Sowohl in der ersten als auch in der zweiten Halbzeit dauerte es ganze elf Spielminuten, bis die Freiburgerinnen ein erstes Mal jubeln durften. Beide Male war es Simone Falk, mit sechs Toren (davon fünf Siebenmeter) erfolgreichste Werferin der Red Sparrows an diesem Abend, die die Freiburger Offensivflaute beendete. Doch nach diesen langen Phasen der Torlosigkeit hatten sich die Wuppertalerinnen schon zu weit abgesetzt.

Zumindest in der ersten Halbzeit konnten die Red Sparrows die Gäste noch kurz bremsen und mit dem Halbzeitstand von 10:14 die Hoffnung auf einen möglichen Punktgewinn aufrechterhalten. Doch in der zweiten Spielhälfte wussten die Spielerinnen des TV Beyeröhde die Freiburger Offensivschwächen besser zu nutzen. Nach 20 Minuten in Halbzeit zwei und lediglich drei Freiburger Toren in dieser Zeit waren die Wuppertalerinnen mit elf Toren davongezogen und die Niederlage besiegelt. Am Ende verloren die Red Sparrows, die mit Rebecca Dürr, aber ohne die Verletzte Nadine Czok antraten, deutlich mit 16:28 und verbleiben damit weiterhin auf dem letzten Tabellenplatz mit 5:43-Punkten.

Der TVB Wuppertal machte indes einen wichtigen Schritt Richtung Klassenerhalt, und nächste Woche können die Beyeröhder Handballerinnen mit einem Sieg gegen die SG 09 Kirchhof schon vorzeitig den Klassenerhalt sichern. Kirchhof wäre dann neben den schon feststehenden sportlichen Absteigern Red Sparrows und HC Rödertal der dritte und letzte Absteiger der Saison 20/21.

Einen besonderen Abend erlebten indes drei Spielerinnen der Nachwuchsabteilung der Red Sparrows. Nele Emmenecker, Mira Faßbinder und Milena Winckel feierten allesamt ihr Debüt im Zweitliga-Kader der Freiburgerinnen und durften gegen Ende der Partie ihre ersten Spielminuten sammeln. Alle drei zeigten laut Vereinsangaben seit Monaten überzeugende Leistungen im Training der Red Sparrows.

Derweil steht noch eine Entscheidung des Bundessportgerichts des Deutschen Handball-Bunds (DHB) aus. Es geht um die Klage der HSG und des HC Rödertal gegen die Aufstiegsregelung für Drittligisten.

Die beiden Vereine zweifeln nämlich die Rechtmäßigkeit eines Aufstiegs aus der dritten Liga an. Dort wurde die Saison bereits nach wenigen Spieltagen coronabedingt eingestellt. Dennoch steigt eine Aufstiegsrunde, für die fünf Drittligisten ohne sportliche Vorgaben gemeldet haben. Dass der für die dritte Liga zuständige DHB eine derartige Aufstiegsrunde angesetzt hat, ist für die Vereinschefs aus Freiburg und Rödertal irregulär.

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