Handball Eine neue Saison mit vielen Unbekannten

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Christian Weber (stehend) übernimmt in dieser Saison das Amt des Cheftrainers bei den Frauen der HSG Dreiland.          Foto: Michael Hundt

Weil am Rhein/Lörrach/Maulburg/Steinen (mhu). Mit unterschiedlichen Vorzeichen beginnt für die beiden Frauenteams der HSG Dreiland und der SG Maulburg/Steinen in der Landesliga am kommenden Wochenende die Saison. Dabei sind die Vorzeichen für beide Mannschaften durchaus unterschiedlich.

Umbruch bei der HSG Dreiland

Für die Frauen der HSG Dreiland beginnt in der kommenden Runde ein neues Kapitel. Nach dem Abstieg der ersten Mannschaft aus der Südbadenliga findet man sich nun eine Etage tiefer in der Landesliga wieder. Die vergangene Saison war geprägt von vielen Wechseln im Kader, da das Team einfach zu klein war, um in der Südbadenliga zu bestehen. Immer wieder halfen Spielerinnen aus der Reserve aus. Da auch der Kader der Zweiten etwas dünn besetzt war, ist man sich in beiden Vereinen (TV Brombach und ESV Weil) einig geworden, nun nur noch eine Damenmannschaft zu melden.

Zu viele Spielerinnen haben in den letzten Jahren die HSG Dreiland verlassen. Sei es altersbedingt oder dem Studium geschuldet, der Aderlass war nicht mehr zu kompensieren. Um die verbliebenen 23 Spielerinnen zu einem neuen konkurrenzfähigen Team zu formen, hat sich mit Christian Weber ein altbekannter Weggefährte bereit erklärt, die Aufgabe des Cheftrainers zu übernehmen. Mit Markus Knössel hat er auch seinen früheren Co-Trainer an der Seite.

Die Landesliga wird wieder mit zwölf Teams aufgestellt, in der es für die HSG mehr unbekannte als bekannte Gegner gibt. „Dennoch möchten wir im oberen Drittel mitspielen, das muss einfach das Ziel und der eigene Anspruch sein“, erklärt der Trainer.

Dass der veränderte Kader bereits gut funktioniert, zeigte die HSG im Pokalwettbewerb. Im Viertelfinale des SHV-Pokals gewannen die Dreiland-Handballerinnen am Dienstagabend souverän bei der SG Oberhausen/Köndringen-Teningen mit 30:22. Schon im Achtelfinale siegte die HSG sicher mit 24:13 bei der SG Maulburg/Steinen.

Aufstieg kein Ziel, aber durchaus ein Thema

Etwas anders sieht es dagegen bei der SG Maulburg/Steinen aus. Der Aufstieg an sich ist zwar kein direktes Saisonziel, aber wenn bei den Wiesentälern am Saisonende der Aufstieg machbar ist, wehrt sich bei der SG niemand dagegen.

„Wir wollen wieder oben mitspielen. Wir wollen schauen, dass wir das Ergebnis aus der vergangenen Saison bestätigen“, so Cheftrainer André Leuchtmann. In der abgelaufenen Spielzeit war er mit seiner Mannschaft in der Aufstiegsrunde nur knapp gescheitert.

Die größte Schwierigkeit, die Leuchtmann bewältigen muss, sind die personellen Veränderungen. Immer wieder fallen Spielerinnen aus den unterschiedlichen Gründen aus, was nicht immer zu kompensieren ist.

Das große Plus der Mannschaft ist das Alter. Die Mannschaft ist jung, kann daher durchaus über viele Jahre zusammenspielen. Darum ist der Aufstieg auch noch keine Pflicht für das Team. Zu den ärgsten Konkurrenten zählt Leuchtmann neben der HSG Dreiland auch Altdorf/Ettenheim und auch den TV Ehingen. „Die Liga ist an der Spitze sehr ausgeglichen. Aber man muss einfach schauen, wie sich die Saison so entwickelt.“ Die SG hat sogar einen Neuzugang. Lena Lavaschek wechselte vom HSV Schopfheim zur SG. „Wir gehen optimistisch in die Saison.“

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