Handball Englische Woche für den TV Todtnau

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Während an diesem Wochenende in der Slowakei und in Ungarn die Handball-EM der Herren unter durchaus fragwürdigen Rahmenbedingungen startet, begeben sich die heimischen Amateurvereine mit klaren Regelungen und Vorgaben zurück auf die Platte. Dabei stehen für Teams aus dem Landkreis durchaus richtungsweisende Partien auf dem Plan.

Weil am Rhein/Maulburg/Todtnau (mhu/pd). Für die Landesliga-Handballer des TV Todtnau stehen an diesem Wochenende gleich zwei Pflichtspiele innerhalb von drei Tagen an. Das Mammutprogramm mit zwei „Endspielen“ gegen die direkten Abstiegskonkurrenten beginnt ungewohnter Weise am Freitagabend um 20 Uhr mit einem Heimspiel gegen den TB Kenzingen. Zwei Tage später, am Sonntag, trifft man um 16.30 Uhr in der heimischen Silberberghalle auf die Handball Löwen aus Heitersheim.

Für Zuschauer ab 18 Jahren gilt beim TV Todtnau die 2G+-Regel. Die Silberberghalle darf nur noch mit einem Impfnachweis oder Genesenen-Nachweis (technisch mit QR-Code scanbar - gelbes Impfbuch nicht zulässig) betreten werden. Personen, die nicht unter die unten aufgeführten Ausnahmen fallen, müssen zusätzlich noch einen tagesaktuellen Schnelltestnachweis vorlegen. Die Nachweise werden in Verbindung mit dem Personalausweis kontrolliert.

Personen mit einer Boosterimpfung und Personen, deren Grundimmunisierung oder Genesung maximal drei Monate her ist, sind von der zusätzlichen Testpflicht bei 2G-Plus ausgenommen.

Zuschauer unter 17 Jahren sind von 2G+ -Regelung ausgenommen. Hier wird der Schülerausweis oder der 2G-Nachweis kontrolliert. Diese Ausnahmeregelung ist aber während der Weihnachtsferien ausgesetzt worden. In dieser Zeit müssen Zuschauer unter 17 Jahren einen tagesaktuellen Schnelltestnachweis vorlegen.

Außerdem ist das Tragen einer Mund-Nasenmaske (FFP2-Maske) über den gesamten Aufenthalt in der Silberberghalle verpflichtend. Das DRK Todtnau und die Bergwacht bieten samstags von 9.30 bis 12.30 Uhr und sonntags von 10 bis 12 Uhr im Haus des Gastes in Todtnau für alle Bürger kostenlose Corona-Tests an.

Im Kampf um die Playoff-Plätze und die Tabellenspitze erwartet die HSG Dreiland am Sonntag (17 Uhr) gleich zum Auftakt mit der Reserve der Handball Union Freiburg ein starker Gegner. Freiburg will ebenfalls in die Playoffs, hat derzeit als Tabellenvierter noch drei Punkte Vorsprung auf das Team der SG Maulburg/Steinen. „Wir sind heiß, wir freuen uns auf das Spiel“, beschreibt HSG-Aktivensprecher Nils Haunschild die Stimmung in der Mannschaft vor dem Match in Freiburg. „Mit Freiburg erwartet uns gleich der erste Härtetest.“ Eigentlich wollte man auf Seiten der HSGler die Partie gegen Todtnau zur optimalen Vorbereitung nutzen. Doch das Match wurde verlegt, so dass die Begegnung in Freiburg nun ohne Spielpraxis nach der Winterpause erfolgt. „Wenn Freiburg voll besetzt ist, dann sind sie genauso stark wie wir oder Müllheim.“ Haunschild erwartet daher einen Kampf auf Augenhöhe. Freiburg will in die Playoffs, steht daher durchaus etwas unter Zugzwang, gegen die HSG Dreiland Punkte zu holen. Schon das Hinspiel war eine enge Kiste, ging mit 32:31 denkbar knapp an die Dreiland-Handballer. „Ich sehe uns zwar in der Favoritenrolle“, sagt Haunschild, weiß aber auch, dass es nach vier Wochen Pause entsprechend schwer sein dürfte, sofort wieder ins Spiel zu kommen.

In einer ähnlichen Situation wie die Freiburger ist auch die Mannschaft der SG Maulburg/Steinen, die nach Minuspunkten nur drei Zähler hinter der HU auf dem fünften Rang liegt. Auch wenn die Teilnahme an der Aufstiegsrunde der Landesliga nicht unbedingt das erklärte Saisonziel ist, kann sich das Team von Spielertrainer André Leuchtmann immer noch Hoffnungen auf die Aufstiegsrunde machen. Ein Sieg am Samstagabend (20 Uhr) bei der TB Kenzingen wäre daher ein wünschenswerter Auftakt nach der Winterpause. Das Hinspiel hatte die SG mit 28:24 im vergangenen Oktober für sich entscheiden können.

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