Handball Gegentreffer mit der Sirene

Michael Hundt

Die Herren der HSG Dreiland sind derzeit nicht vom Glück verfolgt. Musste die Mannschaft von Cheftrainer Bruno Kempf in der vergangenen Woche in der Schlussminute gegen St. Georgen den Ausgleich hinnehmen, traf es sie am Samstag noch härter. Quasi mit dem Schlusspfiff machte der TuS Steißlingen II noch das Tor zum 32:31-Erfolg.

Von Michael Hundt

Steißlingen. Von Anfang an war es eine offen Partie. Wie schon in der Vorwoche war die Mannschaft aus dem Dreiländereck gewillt, dem Gegner alles abzuverlangen, um dann am Ende vielleicht doch die Nase vorne zu haben. „Es ist immer hin und her gegangen. In der zweiten Halbzeit haben wir dann auch endlich den Faden gefunden“, meint Teamsprecher Nils Haunschild.

Lagen die Gäste in den ersten 30 Minuten durchweg im Rückstand, boten sie die Hausherren im zweiten Abschnitt gekonnt Paroli, gingen sogar mehrmals in Führung, schafften es dann aber nicht, diese in der Schlussphase über die Zeit zu bringen.

Die Aufstiegsambitionen der HSG Dreiland dürften nach der Niederlage beim TuS Steißlingen endgültig zu den Akten gelegt werden. Denn durch die Niederlage und dem Sieg des TV St. Georgen rutschten die Dreiland-Handballer auf den dritten Rang in der Tabelle der Aufstiegsrunde der Landesliga Süd ab.

Der Meistertitel in der Aufstiegsrunde ist durch die Niederlage endgültig passé. Ein Aufstieg in die Südbadenliga wäre für die HSG nur noch möglich, wenn zunächst die Steißlinger auf den Aufstieg verzichten würden.

Dann müssten die Weiler aber auf dem zweiten Rang stehen, der aber momentan ein Punkt entfernt ist. Somit ist die Teilnahme an den Spielen der Südbadenliga in der kommenden Saison eigentlich nur noch graue Theorie.

Besonders bitter ist die Niederlage vor allem deswegen, weil den Gästen aus Weil am Ende ein klarer Siebenmeter verwehrt wurde. Yannick Sain wird beim Wurf klar behindert, doch der Pfiff blieb aus. Im Gegenzug sorgte dann Alexander Kehl mit der Schlusssirene für das 32:31.

Tore für die HSG Dreiland: Welte 16, Knössel 5, Weber 4, Müller 2, Haunschild 2, Sain 1, Maraj 1.

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