Handball Höchste Niederlage der Saison

Rebecca Dürr ist wieder zurück. Foto: Die Oberbadische

Freiburg (pd). Nach zwei guten Leistungen zum Rückrundenauftakt haben die Red Sparrows der HSG Freiburg am 17. Spieltag der 2. Handball-Bundesliga wieder einen Rückschlag hinnehmen müssen. Beim VfL Waiblingen schlug nach desolater zweiter Halbzeit beim 22:37 (12:15) die höchste Saisonniederlage zu Buche.

Das baden-württembergische Duell in der Neuen Staufer-Sporthalle begann für die Gäste denkbar ungünstig. 0:4 lag Freiburg zurück und beim 2:6 nach acht Minuten nahm Red Sparrows-Coach Ralf Wiggenhauser das erste Timeout. Dieses zeigte Wirkung, denn für den Rest der ersten Halbzeit war die Partie weitestgehend ausgeglichen.

Waiblingen setzte sich beim 13:8 zwar erstmals auf fünf Tore ab, doch dank guter Paraden von Torhüterin Svenja Wunsch und drei Zeitstrafen gegen die Tigers bekamen die Freiburgerinnen die Gelegenheit, das Spiel noch ausgeglichener zu gestalten. Dem stand aber die exzellent aufgelegte Waiblinger Torhüterin Celina Meißner gegenüber. Sie hielt die Hälfte aller HSG-Würfe und war es auch, die mit zwei Paraden in den letzten fünf Sekunden der ersten Hälfte den Drei-Tore- Abstand sicherte.

„Wir haben in der ersten Halbzeit zwar gute Phasen gehabt, aber wir müssen uns bei unserer Torhüterin bedanken, dass wir da nicht höher in Rückstand waren“, fasste Wiggenhauser die ersten 30 Minuten zusammen.

Waiblingen kam zwar mit zwei Treffern und einer ohne Gegentor überstandenen Unterzahl besser aus der Kabine, aber Marie Lipps und Christiane Baum – mit vier Treffern erfolgreichste Freiburger Schützin an diesem Abend – brachten die Red Sparrows nach 36 Minuten wieder auf 15:18 heran.

Was nun folgen sollte, war der in dieser Saison schon des Öfteren erlebte Freiburger Leistungseinbruch in seiner schlimmsten Form: Angeführt von der herausragenden Sinah Hagen (zwölf Tore) und der nicht zu überwindenden Keeperin Meißner entschied der VfL die Partie binnen sechs Minuten mit einem 6:0-Lauf. Die Freiburgerinnen fanden in den verbleibenden knapp 20 Minuten überhaupt nicht mehr in die Partie und mussten so die mit Abstand höchste Niederlage in dieser Saison hinnehmen.

Kleine Lichtblicke waren die Comebacks von Debora D’Arca, die zwei Siebenmeter hielt, und Spielmacherin Rebecca Dürr (ein Tor) nach ihren Verletzungspausen.

„Wir wurden hergespielt. Das war der Auftritt eines Tabellenletzten“, fasste Wiggenhauser die letzten 20 Minuten dieser Partie schonungslos zusammen.

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